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21 Oktober 2004

Arbeitslärm und Gewehrschüsse am schädlichsten

Lärm am Arbeitsplatz und die Ausübung von Schießsport in der Freizeit verursachen starken Hörverlust, so eine umfassende Studie aus Norwegen. Mehr als 50,000 Erwachsene über 19 Jahren wurden auf Hörverlust gescreent und zu ihrem Alltag befragt.

Jäger mit Pistolen und Gewehren sind Hörverlust besonders ausgesetzt. Die Studie fand eindeutige Auswirkungen von Impulslärm, der in der untersuchten norwegischen Region meist von Gewehrschüssen stammt. Sechzehn Prozent der Männer waren dieser Art von Lärm ausgesetzt, und unter diesen betrug der durchschnittliche Verlust im Hochfrequenzbereich in der Altersgruppe 45 bis 64 Jahre 7.9 dB
Laut der Studienergebnisse ist Lärm am Arbeitsplatz auch schädlich, v.a. für Männer. Unter den 10 Prozent der Männer, die dem meisten Arbeitslärm ausgesetzt waren, betrug der durchschnittliche Hörverlust 3-10 dB. Am härtesten betroffen waren männliche Bauarbeiter über 45 Jahre mit einem durchschnittlichen Hochfrequenzhörverlust von 2.2 dB.

Die Wissenschaftler untersuchten weitere Ursachen, die das Gehör beeinträchtigen und fanden heraus, dass Kopfverletzungen und wiederholte Ohrentzündungen das Risiko von Hörproblemen ebenfalls erhöhen.

Quelle: Hørselstap forårsaket av støy, ørebetennelser og hodeskader, Medisin og Vitenskab, Nr. 21, 2003, og HearingLlossIinduced by Noise, Ear Infections, and Head Injuries: Results From the Nord-Trøndelag Hearing Loss Study, International Journal of Audiology, Nr. 42, 2003.

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