Die Nummer 1 Webseite zum Thema Hören und Schwerhörigkeit
Seit 1999

16 August 2004

Baby Boomer drängen auf Kostendeckung

Auch die Baby Boomer werden älter. Die grosse Nachkriegsgeneration ist treibende Kraft, wenn es um die Forderung nach Deckung der Hörgesundheitskosten in den USA geht.

Sie möchten, dass die Kosten für Hörtests und -geräte ebenso gedeckt werden, wie dies bei Augen- und Zahnarztkosten bereits üblich ist.

Als Konsequenz daraus berücksichtigen immer mehr Firmen Hörgesundheitskosten bereits in ihrem Gesundheitsplan, obwohl die finanzielle Lage des ersten Halbjahres 2003 die Entwicklung, zumindest vorübergehend, verzögerte.

Von den über 75 Millionen US-Amerikanern, die zwischen 1945 und 1964 geboren wurden, leiden 16 Prozent an einer Form von Hörverlust. Die meisten von ihnen sind noch auf dem Arbeitsmarkt. Besonders Personen in hohen Management-Positionen drängen darauf, die Möglichkeiten der Kostenübernahme durch die Gesundheitsversicherung der Firmen zu untersuchen.

Doch die Deckung der Hörgesundheitskosten ist eines der Gebiete, das von Kürzungen besonders betroffen ist. Und das, obwohl sich in den kommenden Jahren durch die alternde Baby-Boomer-Generation voraussichtlich immer mehr Leute für Themen rund um das Gehör interessieren werden.

Laut einer landesweiten Studie boten 19 Prozent der großen, US-amerikanischen Firmen ihren Angestellten 2001 einen Hör-Plan an. 16 Prozent schlossen die Beihilfe in ihrem allgemeinen Gesundheits-Versicherungsschutz ein, während 3 Prozent die Hörgesundheits-Beihilfe separat anboten.

Als Kontrast hierzu gibt es, laut der Studie von Hewitt Associates LLC, mit Sitz in Illinois, bei 64 Prozent der 945 Firmen eine Beihilfe für Behandlungen des Sehvermögens.

Laut Ronna Fisher, lizensierte Audiologin am Hörgesundheitszentrum. "Hearing Health Center Inc." in Chicago, machen sich viele Firmen Sorgen um die Deckung von Hörgesundheitskosten. Ein Hörgerät kann mehrere tausend Dollar kosten. Doch letztendlich, so Fisher, wird es einen Arbeitgeber weniger kosten, einen einfachen Hörtest zu bezahlen, als Arbeitnehmer zu beschäftigen, die folgenschwere Fehler begehen. Ausserdem ist die Hör-Beihilfe niedriger, als manche Firmen fürchten.

Quelle: Crain's Chicago Business, 5. August 2002.

Bitte benutzen Sie unsere Artikel

Sie dürfen unsere Artikel sehr gerne verwenden und zitieren. Die einzige Bedingung ist, dass Sie einen direkten Link zu dem bestimmten Artikel auf unserer Seite bereitstellen.

Leider können Sie unsere Bilder nicht verwenden, da wir selber nicht das entsprechende Urheberrecht haben und die Bilder nur direkt auf unserer Seite verwenden dürfen.