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29 November 2007

Einer von Vier leidet an Hörverlust, verursacht durch Lärm

27 Prozent der spanischen Bevölkerung sind von Hörverlust betroffen. Die Hauptursache ist Lärm.

Der Lärm der Straßen, laute Kneipen und MP3-Player führen zu einer immer stärker anwachsenden Zahl von Hörverlust in der spanischen Bevölkerung. Diese Untersuchungsergebnisse wurden auf der 58. nationalen Konferenz für die spanische Vereinigung der Hals-, Nasen- und Ohrenspezialisten sowie der Genick- und Gehirnpathologie vorgetragen.

In den Großstädten Spaniens ist die Lärmbelastung durch Straßenverkehr ein weiteres Problem. In Madrid wurden zum Beispiel Lautstärken von bis zu 90 Dezibel gemessen. Diese Lautstärke kann Hörverlust verursachen.

Junge Opfer

Eine Studie in Barcelona hat aufgezeigt, dass die Hälfte der Jugendchen zwischen dem 14. und dem 27. Lebensjahr in verschiedener Stärke einen bleibenden Schaden des Hörsinns davongetragen haben. Als Hauptgrund hat sich neben dem lauten Nachtleben in Clubs, wo bis zu 100 bis 105 Dezibel Geräuschbelastung keine Seltenheit sind, auch das Hören von MP3-Playern herausgestellt.

Außerdem wird geschätzt, dass 14 bis 20-jährige Spanier im Durchschnitt drei Stunden ihre Lieblingsmusik hören und das mit einer Lautstärke von 100 Dezibel im Durchschnitt. Experten glauben, dass die Jugendlichen, haben sie ein Alter von 30 bis 40 Jahren erreicht, die Auswirkungen deutlich spüren und einen Hörverlust erleiden werden. Dies ist im Durchschnitt 20 bis 30 Jahre früher, als im Vergleich zu ihren Eltern.

Quelle: Iberia Universal, 15. November 2007.

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