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Einer von zehn dänischen Arbeitnehmern ist hörgeschädigt

Laut dem dänischen Institut für Sozialforschung ist Hörverlust eines der häufigsten Volkskrankheiten in Dänemark.

Einer von zehn dänischen Arbeitnehmern ist hörgeschädigt

Vor allem unter der älteren Bevölkerung tritt Hörverlust häufig auf, aber in Dänemark ist das Leiden so verbreitet, dass es einen von zehn Arbeitnehmern betrifft.

Die Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz ist unter Hörgeschädigten genauso groß wie unter der allgemeinen Bevölkerung. Aber laut der Studie leiden Hörgeschädigte häufiger unter psychischen und physischen Beschwerden in ihrem Beruf. Sie verwenden mehr Energie darauf als andere, den Anforderungen ihrer Arbeit gerecht zu werden und sind häufiger als die übrigen Mitarbeiter Ziel von Angriffen und Rügen.

Selbst mit einem Hörgerät ist es schwer, in lauten Umgebungen an Unterhaltungen teilzunehmen, und hörgeschädigte Arbeitnehmer müssen sich oft intensiver auf ihre Aufgabe konzentrieren als ihre Kollegen. Das wiederum erhöht die Anfälligkeit für das "burn-out-Syndrom" und Frühpension, was den Druck auf diese Gruppe außerdem noch erhöht, da sie doppelt so oft arbeitslos wird als andere Arbeitnehmer.

Laut Bericht leiden 800 000 Dänen in einer Bevölkerung von 5,5 Millionen Menschen an einem so ausgeprägten Hörverlust, dass sie sich nur mühsam mit mehr als einer Person auf Mal unterhalten können.

Quelle: Jyllands-Posten, 13. Februar 2003

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