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29 September 2014

Elternbefragung zeigt Barrieren für Kinder mit Hörverlust und deren Familien auf

Eine Studie zeigt, vor welchen Barrieren Kinder mit Hörverlust und deren Familien in Bezug auf entsprechende Fördermaßnahmen stehen.

Elternbefragung zeigt Barrieren für Kinder mit Hörverlust und deren Familien auf

In den Vereinigten Staaten werden jeden Tag 33 Babys mit Hörverlust geboren. Damit ist Schwerhörigkeit die meistverbreitete Störung national in Bezug auf die Sinneswahrnehmung. Eine Umfrage unter Eltern zeigt auf, vor welchen Barrieren die Kinder und ihre Familien in Bezug auf die benötigten Fördermaßnahmen stehen. Dabei wurden Dienst- und Pflegeleistungen sowohl von öffentlichen, als auch privaten Anbietern beleuchtet.

Barrieren verhindern die richtige Unterstützung

Eine Umfrage des Alexander Graham Bell Verbands für Gehörlose und Schwerhörige, USA hat sich mit der Qualität und Verfügbarkeit von Leistungen für Familien mit schwerhörigen und gehörlosen Kindern befasst.

Die Studie umfasst Antworten von 1000 Eltern mit schwerhörigen Kindern im Alter von unter 15 Jahren. 80% der Befragten gaben an, dass das Kind, vom Neugeborenen-Hörscreening profitiert und das Sprechen gelernt hat.
 
In der Umfrage gaben die Eltern jedoch an, dass die Möglichkeiten im öffentlichen Schulsystem und die Kosten sowie Qualität der zur Verfügung stehenden Sprachdienstleistungen ein Hindernis für die betroffenen Kinder darstellen.

Finanzielle Aspekte

Ein Kind mit Hörverlust kann eine finanzielle Herausforderung sein. Laut der Umfrage, waren Gehör- und Sprachtherapie, Hörgerätekauf und weitere Hörhilfen die drei Bereiche, die für die Familien eine besonders hohe finanzielle Belastung darstellen. Hier würde auch eine finanzielle Unterstützung als besonders sinnvoll angesehen werden.

Außerdem hat die Untersuchung ergeben, dass die schwierigsten Zeiten aus finanzieller Sicht  die Jahre zwischen dem 4. Und 6. Lebensjahr des Kindes sind, kurz gefolgt von der Grundschulzeit.

Bildungsbarrieren

Sobald ein Kind mit Hörverlust drei Jahre alt ist, stehen gesonderte staatliche Bildungsdienstleistungen zur Verfügung. Diese Dienste konzentrieren sich auf die Bedürfnisse des Kindes. Allerdings zeigt die Umfrage der Eltern, dass die Kinder auch hier vor Barrieren stehen. Während ihrer Ausbildung zum Beispiel fehle es an Flexibilität der Schule und entsprechender Unterstützung  durch Experten.

Laut AG Bell, stelle die Umfrage eine gute Grundlage für Fachleute, Politiker, Medien und Anderen dar, um die Zukunft für Menschen mit Hörverlust besser gestalten zu können.

Quelle:listeningandspokenlanguage.org/

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