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28 Februar 2005

Erfolgreiche Deaflympics

Über 3.500 Athleten aus mehr als 75 Ländern nahmen an den 20. Sommer Deaflympic-Spielen für gehörlose und hörgeschädigte Athleten in Melbourne, Australien, teil.

Während der Spiele im Januar 2005 wetteiferten die Athleten miteinander in Leichtathletik, Basketball, Wasserpolo und 12 weiteren Hauptsport-Disziplinen.

Die 12 Tage der Deaflympic-Spiele sind fast so alt wie die eigentlichen Olympischen Spiele, gehören mittlerweile zu den Haupt-Sport-Events und werden immer größer. Die ersten Spiele für gehörlose und hörgeschädigte Athleten fanden 1924 in Paris mit 145 Teilnehmern aus neun verschiedenen europäischen Ländern statt.

Um an den Deaflympics teilnehmen zu können, müssen die Athleten mindestens einen Hörverlust von 55 dB auf dem besseren Ohr haben. Während der Wettkämpfe ist das Tragen von Hörgeräten untersagt.

Hörgeschädigte Athleten können nicht an den Paralympics für behinderte Sportler teilnehmen, weil ein Hörverlust ihre Leistung nicht in dem gleichen Masse beeinflusst wie andere Behinderungen. Dennoch sind getrennte Olympiaden für Gehörlose und Hörgeschädigte nötig, da sie besondere Kommunikationsbedürfnisse haben. Nur wenige gehörlose oder hörgeschädigte Athleten sind in der Lage, auf gleichwertiger Basis mit normal hörenden Athleten bei den Olympischen Sommer- und Winterspielen zu konkurrieren.

Die nächsten Deaflympics werden im Januar 2007 in Park City und Salt Lake City, USA, stattfinden.

Quelle: www.bbc.co.uk und www.deaflympics.com

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