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23 Dezember 2008

Forschungsfortschritte 2008

2008 war ein erfolgreiches Jahr was die Forschung im Bereich Gehör anbelangt. Die Resultate aus den Feldern Stammzellenforschung und Gene, die Hörverlust verursachen, bahnen möglicherweise neue Wege was die Behandlung von Schwerhörigkeit betrifft.

Forschungsfortschritte 2008

Stammzellen und Genforschung haben de Forschung im Jahre 2008 einen deutlichen Schritt weiter in Bezug auf mögliche Behandlungsansätze bei Schwerhörigkeit gebracht. Dies kann die Basis für zukünftige Behandlungsmethoden sein.

Gene und Zellen
Genmutationen, wurden als Ursache für Schwerhörigkeit identifiziert. Nun ist bekannt, dass eine Mutation im SLC17A8- Gen eine vererbbare Art von Hörverlust verursacht. Auch das Gen TGBF1 wurde als ausschlaggebend für die Erkrankung an Otosklerose identifiziert.

Des Weiteren hat sich ein Forscherteam mit der Wiederherstellung des Gehörsinns mittels Stammzellen beschäftigt. 2008 ist es Forschern erstmals gelungen, Zellen in Mäusen zu züchten, die den Sinneshaarzellen im Ohr, welche ausschlaggebend für den Gehörsinn sind, gleichen.

Einem anderen Team ist die Verpflanzung der Zellen gelungen, sodass sich diese im Innenohr ansetzten und zu Teilen der Fläche wurden, die es zu reparieren galt.

Weitere Behandlungsmöglichkeiten
Die Forschungsresultate sind der erste Schritt zur Entwicklung weiterer Behandlungsmöglichkeiten bei Schwerhörigkeit, verursacht durch eine Schädigung der Haarzellen.

Dennoch ist eine unmittelbare Behandlungsmethode aus der Stammzellforschung nicht sofort zu erwarten. Der Bereich bedarf weiterer intensiver Forschung.

Aber das Wissen über Hörverlust wächst weiter und weiter und auch neue Entwicklung im Bereich der Technik können einen positiven Einfluss auf das Leben von schwerhörigen Menschen haben, da sie zum Bespiel zur Verbesserung von Hörgeräten oder anderen technischen Hilfsmitteln führen.

2009 wird zeigen was die Forschung als nächstes parat hält.

Veröffentlicht auf Hear-it am 23. Dezember 2008.

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