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Forschungsfortschritte im Bereich Schwerhörigkeit

Die Forschung schreitet immer weiter voran, generiert neues Wissen und beleuchtet neue Zusammenhänge, die unser Gehör beeinflussen.

Forschungsfortschritte im Bereich Schwerhörigkeit

Viele Formen von Hörverlust sind vererbbar und durch eine Mutation in den Genen verursacht. Es wird geschätzt, dass 35-55 Prozent aller Vorfälle von Schwerhörigkeit erblich sind.

Wissenschaftler auf der ganzen Welt arbeiten ständig daran, die genetischen Mutationen, die mit Hörverlust in  Verbindung stehen, aufzudecken. Dieses Wissen findet in neuen Behandlungsansätzen Anwendung. Wissenschaftler untersuchen auch  einen möglichen Einsatz von Gentherapie, bei der Behandlungen von erblichem und genetischem Hörverlust. Vielleicht liegt die Zukunft der Behandlungsmöglichkeiten bei Hörverlust in der Kombination mit Stammzelltherapie.

Gentherapie gegen Hörverlust

Eine Gentherapie soll Hilfe bei angeborenem Hörverlust versprechen. In einer klinischen Vorstudie an der University of California, San Francisco, gelang es, den genetischen Defekt bei Mäusen umzukehren. Die Ergebnisse sind vielversprechend bezüglich zukünftiger Behandlungsmethoden für Menschen, die mit einem Hörverlust geboren werden.

Entdeckung eines Gens: Der Behandlung von Hörverlust einen Schritt näher

Forscher der Washington University School of Medicine haben ein Gen identifiziert, das der Schlüssel zur Behandlung von altersbedingten Hörverlust sein könnte. Mäusen wurde das Gen FGF20 entnommen, Die Tiere waren vollkommen gesund, konnten aber überhaupt nichts mehr hören.

Manche Menschen haben ein höheres Risiko für Schwerhörigkeit

Bestimmte Menschen sind genetisch besser gegen Hörverlust geschützt. Wissenschaftler aus Deutschland und Kanada fanden heraus, dass ein Protein das Ohr vor lärmbedingter Schwerhörigkeit schützt. Das Protein,  AMPK verfügt über einen Mechanismus, der die Sinneshaarzellen im Innenohr schützt. Dies sind die Zellen, die während der akustischen Lärmbelastung, beschädigt werden.

Taube Rennmäuse können nach Stammzellinjektionen wieder hören

Wissenschaftler von der University of Sheffield haben  das Gehör von tauben Rennmäusen mit Injektionen von Nervenzellen aus menschlichen embryonalen Stammzellen teilweise wieder hergestellt. Das Verfahren kann ein erster Schritt zur Entwicklung einer Behandlungsmethode sein, bei der auch bei Menschen beschädigte Nervenzellen im Innenohr ausgetauscht werden.

Viele Ursachen von Hörverlust

Wie bereits erwähnt, ist das Alter eine der Hauptursachen von Hörverlust. Ein weiterer häufiger Grund für Hörverlust ist Lärm. Dieser Lärm kann arbeitsbedingt sein. Die Belastung kann aber auch freiwillig in der Freizeit stattfinden. Klassische Beispiele sind laute Musik bei Rockkonzerten, Nachtclubs, Discos und von der Stereoanlage.
Gehörverlust kann auch als Folge von Krankheit, Infektion oder Medikamenten auftreten. Es kann vererbt werden oder ein Ergebnis einer Verletzung an Ohr oder Kopf sein.

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Genetischer Hörverlust
Ursachen von Hörverlust

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