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27 Juni 2008

Gefährliche Hörgewohnheiten der Lateinamerikaner

Wenn es um die Benutzung von Stereoanlagen geht, setzen Lateinamerikaner ihren Gehörsinn weit mehr aufs Spiel, als der Durchschnitt der Bevölkerung in den USA.

Gefährliche Hörgewohnheiten der Lateinamerikaner

Laut einer Studie, durchgeführt von der Amerikanischen Gesellschaft für Sprache und Hören (American Speech-Language-Hearing Association, ASHA) hören 50 Prozent der Spanier in den Staaten ihren iPod mit besonders hoher Lautstärke. Vergleichsweise sind es 41 Prozent der Gesamtbevölkerung gleichen Alters.

Einige der Hörgewohnheiten der Erwachsenen sehen wie folgt aus:

  • 42 Prozent junger Lateinamerikaner nutzen ihren MP3-Player eine bis vier Stunden täglich im Vergleich zu 30 Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt.
  • 30 Prozent der jugendlichen Lateinamerikaner nutzen ihre Musikabspielgeräte mehr als vier Stunden täglich im Vergleich zu elf Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt.
  • 43 Prozent der Erwachsenen benutzen persönliche Musikabspielgeräte im Vergleich zu 36 Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt.

Auch Erwachsene haben schlechte Hörgewohnheiten

Die erwachsenen Lateinamerikaner in den USA haben ebenfalls schlechte Hörgewohnheiten. Auch sie haben die Tendenz, beim Benutzen von Musikabspielgeräten, ihren Gehörsinn aufs Spiel zu setzen. Die Hälfte von ihnen hört Musik sehr laut, im Vergleich zu nur 38 Prozent der durchschnittlichen Bevölkerung. Zusammengefasst zeigte die Studie:

  • 50 Prozent hören Musik über ihre persönlichen Abspielgeräte zwischen einer und vier Stunden täglich im Vergleich zu 38 Prozent im Bevölkerungsdurchschnitt.
  • Nur vier Prozent der Lateinamerikaner allerdings nutzen die Geräte mehr als vier Stunden pro Tag. Hier liegt der Bevölkerungsdurchschnitt schlechter, nämlich bei 15 Prozent.

Eine umfassende Studie in Mexico sowie Puerto Rico hatte ergeben, dass 72 beziehungsweise 69 Prozent der Erwachsenen ihre MP3-Player zwischen einer und vier Stunden oder länger hören. 60 Prozent der Puertoricaner nutzen die Abspielgeräte mit sehr lauter Lautstärke. In Mexiko hingegen gaben dies nur 36 Prozent der Befragten an.

Über die Studie

Lateinamerikaner machen 15 Prozent der Gesamtbevölkerung der USA aus, sprich 45 Millionen. Die Studie wurde mit dem Ziel durchgeführt, mehr Aufmerksamkeit auf den Umgang mit Musikabspielgeräten zu schaffen und auf die Vorbeugemaßnahmen zur Vermeidung von Gehörverlust zu fokussieren.

Die Untersuchung wurde in den USA per Telefon durchgeführt sowie per Onlinebefragung in Puerto Rico und Mexico. Die Resultate wurden mit den Ergebnissen einer vorhergehenden Untersuchung in der Gesamtbevölkerung der USA verglichen. Die Studie jedoch konnte keinerlei Aufschluss über die Gründe der schlechteren Hörgewohnheiten der Lateinamerikaner geben.

Quelle: www.hispanicprwire.com

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