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01 April 2009

Gefährliche Kopfhörer

Auch Ihre Lieblingsmusik kann Tinnitus verursachen, wenn sie zu laut aufgedreht wird.

Für die meisten Menschen gehört Musik zum Alltag. Wir hören Sie zum entspannen, auf Partys, beim Joggen oder zu Konzerten. Wir sind permanent von Musik umgeben. Das ist aber nicht gut für den Gehörsinn

Bei Rockkonzerten werden fast immer gefährlich hohe Lautstärken von 110 bis 120 Dezibel erreicht. Gleiche Belastung kann auch problemlos über Kopfhörer entstehen, wenn die Musik der persönlichen Stereoanlage zu hoch aufgedreht wird. Die in vielen Ländern gültige Richtlinie bezüglich der Maximalbelastung liegt jedoch bei 85 Dezibel.

Lärm verursacht Hörverlust. Außerdem kann durch zu laute Musik Tinnitus hervorgerufen werden. In vielen Ländern leidet eine ansteigende Anzahl von Jugendlichen unter dem permanenten Ohrenklingeln. Oft ist auch ein direkter Zusammenhang zwischen dem vermehrten Auftreten von Schwerhörigkeit oder Tinnitus, sowie dem häufigen Gebrauch von MP3-Palyern sichtbar.

Um den Hörsinn vor einem permanenten Schaden zu schützen, empfehlen Experten den täglichen Musikkonsum auf 60 Minuten zu beschränken, und das bei einer Lautstärke von 60 Prozent der maximalen Lautstärke des Geräts. Neben dieser sogenannten 60/60 Regel empfehlen die Experten außerdem die Verwendung von Gehörschutz wie Ohrstöpseln bei Konzerten oder in anderen extrem lauten Situationen.

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