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Gehör von Bergarbeitern in Gefahr

Besonders hohe Lärmpegel im Bergbau haben einen Gehörverlust für viele Bergmänner und Minenarbeiter zur Folge.

Eine Befragung von Arbeitern, die im Kohleabbau in Spanien beschäftigt sind, zeigte, dass mehr als 40 Prozent in unterschiedlichem Grade schwerhörig sind. Es wurde festgestellt, dass die Lärmbelastung im Durchschnitt den, in Europa gültigen und im Jahre 2006 festgelegten Maximalwert von 87 Dezibel übersteigt.

Es ist gesetzlich geregelt, dass bei Überschreitung dieses Maximalwertes von 87 Dezibel ein Gehörschutz für alle Implizierten zur Verfügung gestellt werden muss. Dies könnte im Bereich der Bergmänner und Mienenarbeiter allerdings gefährlich sein, denn akustische Warnsignale wären so nicht mehr vernehmbar.

Bisher wurde Gehörverlust in diesem Arbeitssektor allerdings nicht als Hauptgefahr für die Arbeitsnehmer betrachtet. Durch Staub verursachte Krankheiten wie Lungenschäden und andere gesundheitliche Risiken wurden schwerwiegender eingeschätzt.

Es muss etwas getan werden

Das verhäufte Auftreten von Gehörverlust unter Spanischen Minenarbeitern zeigt aber deutlich, dass etwas getan werden muss. Das Spanische Ministerium für Industrie und das regionale Gesundheitsministerium in Asturias wollen ein Projekt in die Wege leiten und analysieren, was der beste Weg ist, um den europäischen Bestimmungen in diesem Sektor gerecht zu werden.

Die Studie wurde vom ´Nationalen Institut für Silikose´ (Staublunge) in Oviedo, Spanien durchgeführt.

Quelle: La Nueva España, 3. Oktober, 2007.

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