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Gene und Schwerhörigkeit

Viele Formen von Hörverlust sind erblich und werden durch Genmutationen verursacht.

Eine Genmutation kann auf verschiedene Art und Weise eine Schwerhörigkeit verursachen. Genetische Faktoren können außerdem beeinflussen, wie anfällig eine Person für Schwerhörigkeit ist. Durch die Gene können Menschen daher mehr anfällig für altersbedingte Schwerhörigkeit, lärmbedingten Hörverlust oder Medikamente und Infektionen sein. In Bezug auf altersbedingte Schwerhörigkeit schätzt man, dass 35 - 55 Prozent der Vorfälle auf genetische Faktoren zurückzuführen sind.

Weitere Beispiele für genetische Erkrankungen, die erblich sind und außerdem eine Schwerhörigkeit verursachen, sind Otosklerose, das Usher- Syndrom und das Pendred Syndrom. Unter dem Unterpunkt "Syndrome mit Hörverlust" finden Sie weitere Informationen bezüglich dieser genetischen Erkrankungen.

Die Sinneshaarzellen im Innenohr spielen eine ausschlaggebende Rolle beim Hören. Auch sie können in ihrer Entwicklung und Funktionsweise durch Genmutationen beeinträchtigt werden. Darüber hinaus kann auch die Entwicklung des eigentlichen Ohres durch Genmutationen gestört werden. Deformationen am Innenohr können sowohl von Geburt an eine Taubheit verursachen, oder im Laufe des Lebens entstehen.

Weltweit arbeiten Forscher daran, die Liste der Gene, die den Hörsinn beeinflussen zu vervollständigen. Regelmäßig werden dabei neue Entdeckungen gemacht. Doch auch bei der Behandlung von Hörverlust wird im Bereich der Gentherapie nach neuen zukünftigen Behandlungsmethoden geforscht.

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