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30 Juni 2008

Geschädigte Haarzellen doch regenerierbar?

Geschädigte Haarzellen können wiederhergestellt werden. Dies hat eine Versuchsreihe mit fötalen Stammzellen gezeigt. Eine spezielle Behandlung von Gehörverlust, beruhend auf dieser Technik, wird jedoch erst in ferner Zukunft möglich sein.

Geschädigte Haarzellen doch regenerierbar?

Forschern ist ein Durchbruch im Beriech Zellwachstum, sowie fötalen Stammzellen gelungen. Sie haben geschädigte Haarzellen im Innenohr wiederherstellen können. Das sind gute Nachrichten für alle Betroffenen, die unter einer Schädigung dieser Sinneszellen leiden. Die Haarzellen sind für die Übersetzung von Schallwellen in, für den Gehörnerv verständliche, Signale, verantwortlich. Doch erst in 20 bis 30 Jahren - glauben die Forscher - wird eine Behandlung von Schwerhörigkeit mittels dieser Zellen möglich sein.

Geschädigtes Zellgewebe mit Stammzellen wieder herstellbar

”Es war uns möglich, Hörstammzellen im Fötusstadium so zu verändern, dass diese sich an der richtigen Stelle im inneren Ohr anpassen und in das Gewebe eingehen, welches es wiederherzustellen gilt”, so Professor Allen Ryan von der Universität California in San Diego gegenüber der Zeitung El País. Er ist einer der Forscher, die auf diesem Gebiet tätig sind.

„Wir haben außerdem bewiesen, dass wenn wir sehr junges vestibulärs Gewebe implantieren, sich die implantierten Zellen zu Sinneszellen umbilden und auch Haarfasern ausbilden”, so Ryan weiter. Diese Haarfasern haben eine wichtige Rolle in der Funktionsweise des Innenohrs.

Quelle: El País, 19/12 2007

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