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Händeklatschen ist kein Hörtest

Manche Leute prüfen das Gehör von Neugeborenen durch Händeklatschen. Es bedarf jedoch eines besseren Tests, um eine Früherkennung von Hörverlust sicherzustellen.

Wenn Sie sicher sein wollen, dass Ihr Kind keinen angeborenen Hörverlust hat, ist der altmodische Händeklatsch-Test nicht hilfreich. Ein Neugeborenes reagiert auf kleine Windstöße genauso wie auf plötzliches Klatschen.

Zu den effektiven Methoden, einen Hörverlust festzustellen zählen ein Hörscreening oder ein gründlicher Hörtest beim HNO-Arzt.

Bis zu 3 Prozent aller Kinder haben bei der Geburt ein reduziertes Hörvermögen. Bestehende Routinetests entdecken angeborenen Hörverlust in einem durchschnittlichen Alter von 31 Monaten, was bedeutet, dass sehr wertvolle Zeit verschwendet und eine optimale Sprechentwicklung des Kindes behindert wird.

Immer mehr Ländern haben ein obligatorisches Hörscreening für Neugeborene eingeführt.

Wissenschaftliche Studien zeigten, dass die Anpassung von Hörgeräten im ersten Lebensjahr dem hörgeschädigten Kind eine hervorragende Chance gibt, sein Sprechvermögen normal zu entwickeln. Verspätete Diagnosen behindern die Sprechentwicklung. Die Aneignung von Sprache geschieht bereits im Alter von vier bis sechs Monaten, weshalb eine frühest mögliche Entdeckung des Hörverlustes besonders wichtig ist.

Jedes Elternteil, das den geringsten Zweifel am Hörvermögen seines Kindes hat, sollte dafür sorgen, so schnell wie möglich ein Hörscreening oder einen Hörtest bei einem HNO-Arzt durchführen zu lassen.

Quellen: Netdoktor und Forum Besser Hören

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