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17 Juli 2007

Hoffnung für hörgeschädigte Inder

Viel zu viele Inder leiden unter unbehandelten Hörproblemen. Das indische Gesundheitsministerium hat ein nationales Projekt ins Leben gerufen, das Schwerhörigkeit in den Mittelpunkt rückt. Das Projekt soll für Vorbeugemaßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten werben.

Mindestens jeder 12. Inder ist schwerhörig. Doch es fehlt an politischer Aufmerksamkeit. Das Gesundheitsministerium hat ein Projekt gestartet, dass auf Vorbeugung, frühzeitige Diagnostik und nicht zuletzt auf die Behandlung von Ohrentzündungen und anderen Krankheiten, die das Gehör schädigen können, fokussiert.

Die Kampagne läuft seit Ende Januar 2007 in 25 Distrikten in 12 indischen Staaten.

Das Projekt möchte jedem öffentlichen und privaten Krankenhaus der 25 Distrikte die Anstellung von jeweils einem HNO-Arzt, einem Audiologen und zwei weiteren Ärzte ermöglichen. Jedes Krankenhaus soll eine HNO-Abteilung bekommen.

Früherkennung ist wichtig

Laut Experten kann Hörverlust in 50% der Fälle durch eine rechtzeitige Erkennung vermieden werden. Das Projekt beabsichtigt, allen Indern eine Früherkennung zu ermöglichen und die indische Rate akuter bzw. fortgeschrittener Fälle von Schwerhörigkeit von 6, 3 Prozent zu reduzieren.

Schwerhörigkeit in Indien lässt sich am häufigsten auf ein zerstörtes Trommelfell und altersbedingten Hörverlust (Presbyakusis) zurückführen.

Quelle: The Times of India Online, 23.01.2007

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