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22 Dezember 2014

Hörgeräte helfen Kindern mit leichtem Hörverlust

Auch Kinder, die nur leicht Schwerhörig sind, können ihre Sprache und Sprachkenntnisse durch das Tragen von Hörgeräten verbessern. Das hat eine Studie zeigt.

Hörgeräte helfen Kindern mit leichtem Hörverlust

Hörverlust bei Kindern wirkt sich auf die Entwicklung ihrer Sprache und die Sprachkenntnisse aus. Der Einfluss von Hörverlust ist auch bei Kindern mit leichtem Hörverlust merkbar. Allerdings kann das Tragen von Hörgeräten helfen. Eine Studie aus den USA zeigt, dass je mehr die Kinder mit leichtem Hörverlust ein Hörgerät tragen, desto besser ihre Sprache und ihre Sprachkenntnisse entwickelt sind.

Bessere Sprache und Sprachkenntnisse

Die Forscher verwendeten Daten von 180 Kindern im Alter von 3-5 Jahren mit unterschiedlichem Grad von Schwerhörigkeit. Fast alle Kinder hatten ein Hörgerät. Die Sprache und Aussprache der Kinder wurde in Tests genauer untersucht.

Überraschenderweise fanden die Forscher heraus, dass die Kinder mit leichtem Hörverlust deutlich bessere Sprechfertigkeiten aufweisen wenn sie ein Hörgerät trugen. Je länger das Kind die Hörgeräte verwendete, umso besser waren die Testergebnisse. Diese Forschungsresultate unterstrich deutlich, wie wichtig es ist, dass auch Kinder mit leichter Hörminderung eine entsprechende Behandlung erhalten.

Leichter Hörverlust wird nicht ernstgenommen

Kinder mit leichtem Hörverlust machen oft den Anschein, als ob alles mit der Sprachentwicklung in Ordnung ist. Daher wird das Problem oft nicht ernst genommen. Allerdings hat die Verwendung der Hörgeräte laut der Forscher einen großen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes. Nicht nur die Sprachfähigkeiten werden verbessert, sondern die gesamte Lebensqualität im Allgemeinen positiv beeinflusst.

Es ist besonders wichtig, dass die Hörgeräte individuell angepasst werden. Ein Hörgerät, das nicht professionell vom Fachmann angepasst wurde, kann das Gehör schädigen.

Über die Studie

Die Studie wurde von Forschern der University of Iowa und Boys town National Research Hospital, Großbritannien durchgeführt. Die Ergebnisse wurden im JAMA Otolaryngology – Head & Neck Surgery veröffentlicht.

Quelle:www.reuters.com

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