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07 Juni 2007

Hörgeschädigte doppelt so häufig im Vorruhestand

Hörgeschädigte Schweden gehen fast doppelt so häufig in den Vorruhestand wie ihre normal hörenden Kollegen.

15,2 Prozent der hörgeschädigten Schweden im arbeitsfähigen Alter sind teilweise oder ganz im Vorruhestand, im Vergleich zu 7,9 Prozent der restlichen Berufstätigen.

Laut schwedischem Schwerhörigenbund, HRF, wird schwerhörigen Schweden oft die Möglichkeit angeboten, frühzeitig aus dem Beruf auszuscheiden, und das, obwohl sie ihre Arbeit durch assistive Mittel und dem richtigen Arbeitsumfeld voll ausüben könnten.

Fast jede fünfte hörgeschädigte Frau (18,4 Prozent) im arbeitsfähigen Alter ist im Vorruhestand, im Vergleich zu 9,7 Prozent bei Frauen der Allgemeinbevölkerung. 12,8 Prozent der schwerhörigen Männer sind im Vorruhestand.

45 Prozent der weiblichen Lehrer sind schwerhörig und/oder haben Tinnitus. Ganze 80 Prozent der hörgeschädigten Lehrer benutzen keine Hörgeräte und zwei von drei LehrerInnen wurden nie auf Hörverlust hin untersucht und gescreent.

Quelle: Jahresbericht 2007, HRF, www.hrf.se

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