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23 Januar 2007

Hörhunde erleichtern Schwerhörigen den Alltag

Hörgeschädigte fürchten, oft nicht alles zu verstehen. Ein Hörhund kann da Abhilfe schaffen. Die Ausbildung zum Hörhund dauert rund zwei Jahre.

Blindenhunde, die einen Sehbehinderten führen, sind kein ungewöhnlicher Anblick auf der Straße. Hörhunde hingegen sind eher ungewöhnlich. In der Schweiz können Hundebesitzer ihre Hunde zu Hörhunden ausbilden lassen.

Ein Hörhund hilft Menschen mit Hörverlust.

Hilfe zu Hause, auf der Arbeit und unterwegs

Dem Hund werden Fertigkeiten antrainiert, damit er schwerhörigen Menschen zu Hause, auf der Arbeit und unterwegs helfen kann.

Der Hund lernt, auf verschiedene Alltagsgeräusche wie Telefonklingeln, eine sich nähernde Person oder Autos zu reagieren. Bei jedem erlernten Signal setzt sich der Hund vor seine Bezugsperson und macht ein Zeichen. Dann führt der Hund den Menschen zu der Signalquelle hin.

Hörhunde machen schwerhörige Menschen unabhängiger von der Hilfe anderer Menschen.

Entwickelt hat das Ausbildungskonzept der “Verein Hörhunde Reinach”. Das Konzept wird unterstützt von „pro audito schweiz“. Beim Training mit dem Hund muss der hörgeschädigte Besitzer anwesend sein.

Beim Training werden Hunde und Besitzer in Gruppen eingeteilt. Die Gruppen bestehen aus maximal vier Personen, die zu eigenen Hörhundetrainern ihres vierbeinigen Lieblings ausgebildet werden.

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