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04 Juni 2007

Hörscreening für Neugeborene in Mexiko

Seit Februar 2007 gibt es in Mexiko ein nationales Programm für Hörminderungen bei Neugeborenen.

Das Gehör aller neugeborener Kinder wird innerhalb der ersten 24 Lebensstunden untersucht, um mögliche Hörschäden so früh wie möglich zu entdecken und zu behandeln.

Das Programm verwendet den otoakustischen Emissionstest, der als sehr zuverlässig für die Entdeckung von Hörschäden bei Kindern gilt. Ein winziges Mikrofon wird in das Ohr des Babys eingeführt, aus denen Töne in die Schnecke im Innenohr geleitet werden und das Echo der Schnecke wird aufgenommen. Gibt es kein Echo, ist dies ein Zeichen von Schwerhörigkeit.

In Mexiko gibt es schätzungsweise 10 Millionen Hörgeschädigte. Bei dem gegenwärtigen Bevölkerungswachstum werden in dem Land, laut mehrerer Studien und Zahlen der Weltgesundheitsorganisation, jährlich rund 4.000 neue Fälle von Hörverlust bei Neugeborenen festgestellt.

Eine Frühentdeckung von Schwerhörigkeit bei Kindern ist sehr wichtig. Ein hörgeschädigtes Kind sollte innerhalb der ersten sechs Lebensmonate behandelt werden, damit es seine Sprach- und Sprechfähigkeit genauso wie ein normal hörendes Kind entwickeln kann.

Ermöglicht wurde das nationale Programm durch eine Modifizierung der allgemeinen Gesundheitsgesetzgebung in Mexiko, die eine Entdeckung von Hörminderungen als primären Gesundheitsservice etabliert.

Quellen: www.fuerteventuradigital.com , 18. January 2007 und hgm.salud.gob.mx, Hospital General de Mexico.

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