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31 März 2014

Hörverlust setzt Produktivität herab

Eine umfangreiche Studie unter der arbeitenden Bevölkerung in Dänemark zeigt, dass Schwerhörigkeit eine größere körperliche und geistige Belastung darstellt, wenn die Betroffenen keine Hörgeräte verwenden.

Hörverlust setzt Produktivität herab

Überschlagen haben 800.000 Dänen ein herabgesetztes Hörvermögen. Ein großer Teil dieser Gruppe ist auf dem Arbeitsmarkt tätig.

Doch längst nicht alle schwerhörigen Arbeitstätigen benutzen Hörgeräte. Das hat eine Untersuchung des Analyseinstituts Anovum ergeben. Die Untersuchung wurde im Auftrag von EHIMA, der Europäischen Branchenorganisation, durchgeführt. Befragt wurden 1.300 Dänen mit Hörminderung.

Es hat sich gezeigt, dass über die Hälfte der schwerhörigen Arbeitnehmer keine Hörgeräte verwenden. Genau diese Gruppe hat es auf dem Arbeitsmarkt schwieriger, als diejenigen, die Hörgeräte verwenden.

Körperlich und geistig erschöpft

Außerdem zeigt die Studie, dass diejenigen, die auf die Verwendung von Hörgeräten verzichten, am Ende eines Arbeitstags in höherem Grade körperlich und geistig erschöpft sind, als diejenigen, die ein Hörsystem tragen.

54 Prozent  der schwerhörigen Dänen, die auf ein Hörgerät verzichten, fühlen sich am Ende eines Arbeitstags körperlich erschöpft. 34 Prozent fühlen sich durch die Schwerhörigkeit in gewissem Umfang, oder sogar stark psychisch belastet.

Die Untersuchung von Anovum zeigt auch, dass 32 Prozent der Betroffen kein Hörgerät verwenden, da es ihnen peinlich sei, ein Hörsystem zu tragen.

Teuer für die Gesellschaft

Laut eines Berichts des Nationalen Forschungszentrum für Sozialforschung (SFI)  aus dem Jahre 2006 sind mit Schwerhörigkeit große Unkosten für die Gesellschaft verbunden.

Das SFI hat 2006 veranschlagt, dass es sich um 2,7 Milliarden Kronen handelt, die jährlich aufgrund herabgesetzter Produktivität wegen Schwerhörigkeit eingebüßt werden.

Mehr zur Untersuchung finden Sie hier

Quelle:

www.berlingske.dk

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