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Hörverlust und Tinnitus bei Morbus Ménière

Morbus Ménière ist eine Krankheit des Innenohrs und äußert sich durch Schwindelanfälle, Hörverlust und Tinnitus.

Hörverlust und Tinnitus bei Morbus Ménière

Häufig wird der Hörverlust während der Schwindelattacken schlimmer und ein ausgeprägter Tinnitus zeigt sich oft in fortgeschrittenen Stadien der Krankheit. Die Anfälle sind nicht vorhersehbar und sehr störend. Sie können eine oder bis zu mehreren Stunden dauern.

Eine wissenschaftliche Studie, die 2001 veröffentlicht wurde, untersuchte 243 Morbus-Ménière- Patienten. Als Anfangssymptom der Krankheit verzeichnete die Studie bei 13 Prozent Hörverlust, 5 Prozent Tinnitus und 38 Prozent eine Kombination von beidem.

44 Prozent der Patienten erlebten eine Fluktuation des Gehörs und ganze 55 Prozent berichteten, dass ihre Hörfähigkeit während der Schwindelanfälle reduziert war. Die Studie stellte allerdings keine Wechselbeziehung zwischen dem Hörverlust-Level und der Intensität und Dauer des Schwindelanfalls fest.

Bei Morbus-Ménière-Patienten, die Tinnitus haben, verschlimmerte sich der Tinnitus im Laufe der Krankheit. 38 Prozent der Patienten litten an mildem, 32 Prozent an moderatem und 30 Prozent an schwerem Tinnitus. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Menschen, die an Morbus Ménière leiden, früh einen intensiveren Tinnitus bekommen.

Quelle: "Hearing Loss and Tinnitus in Ménière´s Disease", Auris Nasus Larynx, 2001, Bd. 29, Ausg. 2.

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