Die Nummer 1 Webseite zum Thema Hören und Schwerhörigkeit
Seit 1999

Jeder 6. „Baby Boomer“ und jeder 14. der „Generation X“ hat Hörprobleme

Jeder 6. „Baby Boomer“ und jeder 14. der „Generation X“ hat Hörprobleme

Mehr als 31,5 Millionen Amerikaner haben Schwierigkeiten, ohne Hörgeräte zu hören, laut einer Studie des “Better Hearing Institute (BHI)“, die im Juli 2005 veröffentlicht wurde. BHI-Forscher dokumentierten auch, dass unbehandelter Hörverlust einen sehr negativen Einfluss auf das individuelle Einkommen hat.

Die BHI "MarkeTrak VII" Studie ergab, dass:

  • Jeder sechste „Baby Boomer“ (Alter 41-59), oder 14,6 Prozent ein Hörproblem hat und die meisten Personen mit Hörverlust noch auf dem Arbeitsmarkt (jünger als 65) sind.
  • Jeder 14. der so genannten “Generation X“ (Alter 29-40), oder 7,4 Prozent, hat bereits Hörverlust.
  • Mindestens 1,4 Millionen Kinder (18 oder jünger) haben Hörprobleme.

Trotz der steigenden Fälle von Hörverlust benutzt nur jeder Vierte (23,5 Prozent), der Hörverlust hat, Hörgeräte. Über eine Million Kinder mit Hörproblemen bleiben unbehandelt.

Mindestens 100 Milliarden Dollar Einkommensverlust

BHI-Forscher errechneten, dass der unbehandelte Hörverlust von 24 Millionen US-Amerikanern den USA schätzungsweise mindestens 100 Milliarden Dollar kostet. Auch bei behandeltem Hörverlust besteht die Gefahr, Einkommensminderungen im Laufe des Arbeitslebens hinnehmen zu müssen. Doch die Untersuchung zeigte, dass die Einkommensminderung bei Hörgerätebesitzern deutlich geringer ausfällt.

Der durchschnittliche Einkommensverlust von Arbeitskräften ohne Hörgeräte rangiert von 1.000 Dollar jährlich (für diejenigen mit leichtem Hörverlust) bis 12.000 Dollar jährlich (für diejenigen mit schwerem Hörverlust). Natürlich variieren individuelle Gewinne oder Verluste stark, abhängig vom Einkommensniveau, Alter und der Schwere des Hörverlusts.

"Viele Menschen finden es immer noch peinlich zuzugeben, dass sie Hörverlust haben oder Hörgeräte tragen. Aber der Preis für ihre Eitelkeit ist verlorenes Einkommen für den Rest ihres Lebens, eine eingeschränkte Fähigkeit, effektiv zu kommunizieren, Familienprobleme und eine Menge anderer Schwierigkeiten," so Dr. Sergei Kochkin, Leiter der gemeinnützigen BHI und leitender MarkeTrak-Forscher. "Wenn Sie orientierungslos wirken, weil Sie nicht hören können, glauben andere Menschen oft fälschlicherweise, dass Sie dumm sind; letztlich wird Ihr unbehandelter Hörverlust sichtbarer als moderne Hörgeräte in Ihren Ohren."

Mehr Akzeptanz für Geräte im Ohr

Sobald Schwerhörige Hörgeräte ausprobiert haben, empfinden die meisten diese als Verbesserung und Hilfe im Alltag, so das Ergebnis zahlreicher Studien.

Die Kundenzufriedenheit bei neuen digitalen Hörgeräten liegt bei 77,5 Prozent, eine Zunahme von mehr als 14 Prozentpunkten seit 2000. "Mit der Zunahme von `blue tooth' für Handys und die vermehrte Benutzung von MP3 Playern mit Ohrhörern steigt die Akzeptanz von Geräten im Ohr," so Dr. Kochkin. "Wir hoffen, dass dieser Trend den Leuten hilft, ihre Zweifel in Bezug auf die Benutzung von Hörgeräten zu überwinden."

Die Organisation BHI wurde 1973 gegründet und ist eine US-amerikanische gemeinnützige Organisation, die die Öffentlichkeit über das vernachlässigte Problem Hörverlust und Behandlungsmaßnahmen informiert und aufklärt. Die Organisation arbeitet durch Forschung und öffentliche Initiativen gegen Vorurteile und Verlegenheit, die Millionen von Menschen davon abhalten, Hilfe für ihren Hörverlust zu suchen.

An der BHI MarkeTrak VII Studie nahmen 53.000 Mitglieder des „National Family Opinion“ Teil, um die Häufigkeit von Hörverlust in den USA zu untersuchen. Es ist die siebte MarkeTrak Studie, die seit 1990 veröffentlicht wurde.

Die Untersuchung des Einkommensverlusts wurde nicht in der MarkeTrak-Studie veröffentlicht, aber durch die Analyse von Daten derselben Haushalte erarbeitet.

Eine Kopie der Studie kann auf der Website www.betterhearing.org heruntergeladen werden.

Quelle: Business Wire, 14. Juli, 2005 und BHI www.betterhearing.org

Bitte benutzen Sie unsere Artikel

Sie dürfen unsere Artikel sehr gerne verwenden und zitieren. Die einzige Bedingung ist, dass Sie einen direkten Link zu dem bestimmten Artikel auf unserer Seite bereitstellen.

Leider können Sie unsere Bilder nicht verwenden, da wir selber nicht das entsprechende Urheberrecht haben und die Bilder nur direkt auf unserer Seite verwenden dürfen.