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20 Februar 2009

Kernspintomograf aufs Ohr gerichtet

Eine bilderzeugende Methode, die meist zur Untersuchung des Gehirns verwendet wird, kann Ärzten auch bei der präzisen Diagnose von sensorineuralem Hörverlust helfen. Dies haben Forscher in Texas entdeckt.

Kernspintomograf aufs Ohr gerichtet

Innenohrabnormalitäten, Abweichungen der Cochlea, abnormale oder fehlende Hörnerven: durch das Richten eines Kernspintomografs auf das Innenohr, gelang es einem Team von Forschern aus Texas eine Reihe von Ursachen bei sensorineuralem Hörverlust zu diagnostizieren.

Was genau den sensorineuralen Hörverlust verursacht, kann somit direkt per MRI-Bild festgehalten und bestimmt werden.

Bilder des Gewebes

Die Forscher verglichen das Bild, das durch Magnetresonanz entstehet, mit den Erzeugnissen der herkömmlichen Verfahren, Röntgenbildern und Computertomografie.

Dabei hat sich gezeigt, dass die Kernspintomografie hervorragende Bilder des Gewebes im Ohr ablieferte. Abnormalitäten dieses Gewebes gehören nämlich zu den Ursachen, die durch die herkömmlichen Ablichtungsmethoden nicht erfasst werden.

Die Technik hinter einem Kernspintomografen basiert auf der Erzeugung von magnetischen Feldern, mit deren Hilfe menschliches Gewebe dargestellt werden kann. Der Gehalt von Wasserstoff wird dabei gemessen und bildlich dargestellt. Die Wasserstoffkonzentration variiert von Gewebeart zu Gewebeart.

Quelle: Archives of Otolaryngology - Head and Neck Surgery, September 2008.
Veröffentlicht auf Hear-it am 20. Februar 2009.

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