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07 Dezember 2004

Kompensation für Hörschäden leichter zugänglich

Änderungen der nationalen Richtlinien erleichtern Dänen mit arbeitsbedingten Hörschäden, eine Kompensation zu erhalten.

Die neuesten Richtlinien der für Arbeitsschäden zuständigen dänischen Behörde "Arbejdsskadestyrelsen" beinhalten gute Nachrichten für alle, die ihren Hörverlust mit Lärm am Arbeitsplatz in Verbindung setzen.

Laut überarbeiteter Richtlinien sind fünf Jahre an einem lauten Arbeitsplatz genug, um eine Kompensation für Hörverlust zu erhalten. Bis vor kurzem lag die Mindestdauer bei 10 Jahren am gleichen Arbeitsplatz.

Durch die neuen Richtlinien beschränken sich die Bestimmungen nicht mehr nur auf Menschen mit schwerem Hörverlust, sondern umfassen jetzt auch auf Personen mit moderatem Hörverlust, sofern der Hörschaden einen negativen Einfluss auf ihren Alltag ausübt.

Die neuen Richtlinien umfassen außerdem stark ausgeprägten Tinnitus.

Hörverlust wird nicht als Arbeitsschaden betrachtet, sofern das Hörproblem:

  • lange Zeit nach Beendigung der lauten Arbeit auftrat
  • erblich bedingt ist oder durch eine Krankheit, die nicht im Zusammenhang mit der Arbeit steht, aufgetreten ist
  • altersbedingt ist

Quelle: www.hoerelse.info 05.11.2004

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