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06 September 2004

Kosten durch Hörverlust werden ermittelt

Dänisches Forschungsprojekt will die Kosten ermitteln, die der Gesellschaft, Wirtschaft und Hörgeschädigten durch Hörverlust entstehen.

Hörverlust ist ein häufiges Problem. Rund 10 Prozent der Weltbevölkerung leidet an Hörverlust. In Dänemark haben 16 Prozent der Erwachsenen über 18 Jahren Hörprobleme.

"Wenn Menschen in einem Alter, in dem sie erwerbstätig sein könnten, Frührente bekommen, ist das für die Gesellschaft und Wirtschaft teuer und eine Vergeudung wertvoller Arbeitskraft," sagte Lotte Andersen von "Dansk Industri", ein dänisches Industrieunternehmen, das hinter dem Projekt steht.

Obwohl das Problem umfassend ist, sind die Gesellschaftskosten kaum untersucht worden. Die dänische Regierung stellt über 500 000 Euro (ca. 600 000 USD) für die Ausführung des Projekts durch das dänische Nationalinstitut für Sozialforschung zur Verfügung.

Die Studie will ermitteln, wie teuer Hörverlust im Hinblick auf verlorene Arbeitsjahre, Frühpension und andere Ausgaben ist. Andere Ziele sind, Behörden und Arbeitsplätzen dabei zu helfen, wie sie Hörproblemen vorbeugen und diese verbessern können und Politikern eine bessere Basis für die Regulierung und Planung des zukünftigen Arbeitsmarktes zu geben.

Quelle: Die Projektmanagement-Gruppe

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