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27 September 2004

Lärm-Warnung für Jugendliche

Hörschäden bei Kindern und Jugendlichen nehmen zu. Der Trend ist so alarmierend, dass die deutsche Gesundheitsministerin die Jugendlichen vor den Risiken von zu viel Lärm warnt.

Jeder vierte Jugendliche leidet an Hörverlust. Diese erschreckende Zahl bewegte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) dazu, Jugendliche vor den zerstörerischen Folgen von Lärm zu warnen, durch den sie sich in zunehmendem Maße selber schädigen.

"Wir wollen und können nicht warten, bis der Lärm sich schädlich ausgewirkt hat, sondern wir möchten so früh wie möglich bei Kindern und Jugendlichen Lärmschäden vorbeugen", sagte Ulla Schmidt, die außerdem Botschafterin der "Initiative Hören" ist.

Die Ministerin möchte ein Lärmbewusstsein bei jungen Leuten schaffen. Ein sensibler Umgang mit Lärm sollte ein natürlicher Teil des täglichen Verhaltens Jugendlicher werden.

Laut Schätzungen werden die Jugendlichen als 40-Jährige bereits so schlecht hören wie die heute 60-Jährigen. Die Ursachen dafür umfassen gesteigerte Lärmpegel von Discos, Musik und - bei Kindern - Spielzeug, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Quelle: dpa, 20. March, 2004; BMGS Presse, BMGS 1/2004

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