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10 September 2014

Laute Geräusche können akustische Signale beeinflussen

Lauten Geräuschen ausgesetzt zu sein, kann die Übertragung der auditiven Signale an das Gehirn beeinflussen. Das kann zu Schwerhörigkeit führen.

Laute Geräusche können akustische Signale beeinflussen

Ein Forscherteam von der Universität Leicester hat herausgefunden, dass laute Geräusche zu einer Schädigung des Myelins, der Schutzschicht der Sinneshaarzellen führen kann. Dadurch wird die Übertragung der auditiven Signale an das Gehirn gestört.

Fehlerhafte Übertragung

Frühere Untersuchungen hatten gezeigt, wie laute Geräusche zur Schädigung des Myelins führen. Ein dreijährige Studie hat nun ergeben, dass es eine engere Verbindung zwischen der Schädigung des Myelins bei den Zellen rund um den Hörnerv und dem Entstehen einer Schwerhörigkeit gibt.

Wenn das Myelin beschädigt wird, werden die akustischen Signale nicht durch den Hörnerv von der Cochlea zum Gehirn geleitet. Dadurch entsteht Schwerhörigkeit.

Neue Erkenntnisse

Das neugewonnene Verständnis der zellulären Mechanismen bei Lärmbelastung, Hörverlust und Tinnitus gibt den Forschern die Möglichkeit, neue Strategien zur Vorbeugung oder Behandlung von Hörverlust mit beispielsweise bestimmten Medikamenten zu entwickeln.

"Die Förderung  der Regeneration des Myelins nach hoher Geräuschbelastung könnte sich bei der Behandlung von lärmverursachter Schwerhörigkeit als wirksam erweisen", so Dr. Martine Hamann, Dozent für Neurowissenschaften an der Universität Leicester.

Die Studie wurde im Journal of Neuroscience veröffentlicht.

Source:www.sciencenewsline.com

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