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Morbus Ménière

Was ist Morbus Ménière? Morbus Ménière ist eine Störung im Innenohr.

Morbus Ménière

Morbus Ménière charakterisiert sich durch Schwindel, Hörverlust, Druck im Ohr, sowie Tinnitus. Der Patient leidet dabei an starken und äußerst störenden Anfällen, die nicht vorhersehbar sind und zwischen zwei und 24 Stunden dauern können.

Ursachen von Morbus Méniére

Die Ménière-Krankheit verläuft chronisch und hängt zusammen mit dem endolymphatischen Hydrops, einer Störung des Vestibularsystems im Innenohr. Der endolymphatische Hydrops verursacht unnormale Fluktuation der Endolymphe, der Flüssigkeit, welche die Hör- und Gleichgewichtsstrukturen bedeckt. Dies kann durch eine Schädigung im Kopfbereich, Verfall des Innenohrs, Entzündungen, Allergien oder durch unbekannte Ursachen ausgelöst werden. Eine Zunahme des Drucks der Endolymphe führt zu dramatischen gleichzeitigen Störungen des Gehörs und des Gleichgewichts.

Leider ist Morbus Ménière keine Seltenheit. Schätzungen zufolge hat jeder Zweitausendste die Ménière-Krankheit. Die Erkrankungsgefahr ist bei Frauen und Männern gleich hoch. Gewöhnlich sind Menschen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren betroffen, aber die Krankheit kann bereits in der Kindheit ausbrechen oder aber erst jenseits der 60.

Behandlung von Morbus Méniére

In den meisten Fällen kann den Patienten mittels Medikamenten gegen Schwindel geholfen werden. Dadurch wird die Krankheit erträglich. Außerdem kann in der Behandlung ein Meniett-Gerät zum Einsatz kommen, das im Ohr angebracht wird. Das Gerät stößt Druckimpulse aus. Mittels einem Plastikschlauch wird der Druck an einen Drän weitergeleitet, der am Trommelfell im Mittelohr angebracht ist. Dadurch wird der Druck der Flüssigkeit, die den Balancenerv beeinflusst, verändert. Diese Geräte funktionieren nicht bei allen Patienten, aber für einige kann das Gerät ein dauerhaftes Ende der Schwindelanfälle bedeuten.

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