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02 Juni 2005

Nachtclub will Hörverlust und Tinnitus vorbeugen

Live-Musik ist meist abträglich für das Gehör. In Schweden wird ein Demonstrationsprojekt durchgeführt, um den Sound zu verbessern und das Risiko von Hörverlust und Tinnitus für Musiker, Zuhörer und Personal zu reduzieren.

Dabei soll bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Sound-Qualität die Lautstärke reduziert werden. Hinter dem Projekt steht das schwedische Institut für Arbeitsmilieu.

Kleine Veranstaltungsorte sind besonders schädlich für das Gehör, weil die Zuschauer dicht an der Musik stehen, so dass der Lärm sehr intensiv wird. Viele Nachtclubgäste gefährden ihr Gehör, weil sie sich der Lärmintensität im Nachtclub nicht bewusst sind.

Das Projekt soll untersuchen, ob es möglich ist, die Soundqualität durch eine Modifizierung der Einrichtung zu verbessern und um die Kosten zu bestimmen.

Ein Veranstaltungsort im schwedischen Göteborg, mit einer maximalen Kapazität von 250 Gästen wird der erste Club sein, der umgestaltet wird.

”Es werden akustische sowie technische Veränderungen vorgenommen. Einiges wird umgebaut, z.B. die Anordnung von Bar und Bühne,” so Projektmanager Kim Kähäri vom Institut für Arbeitsleben zu Auris, dem schwedischen Hörgeschädigtenmagazin.

Vor und nach Durchführung des Projekts wird es eine Meinungsumfrage unter Musikern, Angestellten und Gästen geben. Dabei sollen sich die Befragten zu der Soundqualität äußern und angeben, wie die Qualität durch eine geringere Lautstärke beeinträchtigt werden könnte.

Quelle: Auris 2004, Nr. 5.

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