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Neue Haltung gegenüber Hörgeräten zeigt die veränderten Bedürfnisse der Baby Boomer

Neue Haltung gegenüber Hörgeräten zeigt die veränderten Bedürfnisse der Baby Boomer

Es gibt bereits mehr Baby Boomer, die an leichtem bis schwerem Hörverlust leiden (10 Millionen) als es hörgeschädigte US-Amerikaner über 65 Jahren (9 Millionen) gibt. Die Zunahme von Hörverlust wird als Ergebnis des zunehmend lauten Lebensstils und Umfeldes gesehen und dieser Trend setzt sich bei den Kindern der Baby-Boom-Generation fort. Während die Zahl der Menschen mit Hörverlust im Alter zwischen 46 und 64 Jahren zwischen 1972 und 1990 um 26 % zunahm, wuchs die Zahl der hörgeschädigten 18-44-Jährigen um 17 %.

Nicht alle Spezialisten sind sich darüber einig, dass die Statistiken der nationalen Studie "National Health Interview Survey" als Beweis für die allgemeine Verschlechterung der Hörfähigkeit von einer Generation zur nächsten gelten können. Sie halten dagegen, dass die Baby Boomer in Gesundheitsfragen einfach anspruchsvoller geworden sind, dass sie höhere Erwartungen als vorige Generationen stellen und dass sie eher über ihr schlechtes Gehör klagen und schneller etwas dagegen unternehmen, um ihren Hörverlust diagnostizieren und behandeln zu lassen.

Ungeachtet der Folgerungen gibt es viele Hinweise darauf, dass die Baby Boomer in immer größerer Zahl die Hilfe ihrer Ärzte und Audiologen aufsuchen, um mit ihrem Hörverlust fertig zu werden. Genau wie bei anderen Altersgruppen fürchten die Baby Boomer das Stigma als alt zu gelten wenn sie Hörgeräte tragen. Sie warten genauso lang wie andere Altersgruppen - durchschnittlich sieben oder acht Jahre - bevor sie Hilfe suchen. Und weniger als 20 % der Baby Boomer, die ein Hörgerät gebrauchen könnten, tragen auch eines.

Doch nahezu alle Baby Boomer sind noch auf dem Arbeitsmarkt tätig. Viele sagen, dass sie bis über das Rentenalter hinaus arbeiten wollen. Neue Hörgerätetechnologie und Miniaturisierung könnte ihre Einstellungen zu den Geräten ändern. Und schließlich könnte ihr aktiver Lebensstil sie dazu zwingen, anders als viele ihrer Eltern, sich die best mögliche Abhilfe für ihren Hörverlust anzuschaffen.

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