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08 Dezember 2015

Neun von zehn Befragten finden Hörgeräte am Arbeitsplatz hilfreich

Rund 90% der Hörgeräteträger finden ihre Hörgeräte am Arbeitsplatz hilfreich. Menschen mit Hörgeräten meinen auch, dass Hörgeräte die Chancen auf eine Beförderung sowie eine bessere Bezahlung fördern.

Laut einer Umfrage aus Deutschland und der Schweiz meinen 95% der Hörgeräteträger, dass Hörgeräte am Arbeitsplatz nützlich sind. In Frankreich gaben 90% der Hörgeräteträger an, dass Ihnen die Geräte in Bezug auf Ihre Arbeit nützlich sind. In Großbritannien liegt die Zahl bei 81%.

Rund zwei Drittel der Untersuchungsteilnehmer, die vom positiven Einfluss der Geräte im Bezug auf den Arbeitsplatz überzeugt waren, meinten ausserdem, dass die Hörgeräte eine entscheidende Rolle spielen. 

Im Vergleich zu den Untersuchungsteilnehmern, die schwerhörig sind und keine Hörgeräte verwenden, stimmten Hörgeräteträger folgenden Aussagen wesentlich zu. 

 „Ich glaube, dass Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit tendenziell seltener befördert werden“
 „Ich glaube, dass Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit oft nicht den Job haben, den sie verdienen.“
 „Ich glaube, dass Menschen mit unbehandelter Schwerhörigkeit oft weniger Gehalt bekommen."

„Wir wissen aus einer Reihe von Studien, dass schwerhörige mit Hörgeräten oft länger auf dem Arbeitsmarkt bleiben und seltener Teilzeit arbeiten. Ausserdem geben Hörgeräteträger an, weniger müde oder erschöpft zu sein. Wenn 90% der Hörgeräteträger von der Wichtigkeit der Geräte in Bezug auf ihre Arbeit überzeugt sind, macht es Sinn für den Einzelnen, sowie die Gesellschaft die Hörgeräteversorgung in der arbeitenden Bevölkerung sicherzustellen.“, so Kim Ruberg, Generalsekretär, Hear-it AISBL.

Vier EuroTrak Studien

Die Zahlen stammen aus den vier EuroTrak Studien aus dem Jahr 2015, die von EHIMA (European Hearing Instrument Manufacturers Association) in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz durchgeführt wurden.

In jedem Land nahmen zwischen 14.000 und 15.000 Menschen an der Befragung teil. Die EuroTrak Studien von EHIMA wurden in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Analyseinstitut Anovum durchgeführt.

Quelle: European Hearing Instrument Manufacturers Association: www.ehima.com

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