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23 August 2012

Plötzlicher Hörverlust steht mit Schlafapnoe in Verbindung

Eine Studie aus Taiwan deutet darauf hin, dass Menschen, die an Schlafapnoe leiden, ein erhöhtes Risiko für und plötzlichen Hörverlust (Hörsturz) haben.

Plötzlicher Hörverlust steht mit Schlafapnoe in Verbindung

Jeder fünfte Erwachsene leidet an Schlafapnoe (OSA). Dabei wird die Atmung in Schlaf kurzzeitig unterbrochen.

Forscher des Taipei Medical University Hospital, Taiwan haben die Akten von 19.000  Patienten mit Schlafapnoe studiert. Außerdem analysierten sie 3.200 Patientenakten von Menschen mit plötzlichem Hörverlust. 240 Patienten mit plötzlicher Schwerhörigkeit litten auch an Schlafapnoe.

Eine deutliche Verbindung

Wie Hörsturz, steht auch Schlafapnoe mit Übergewicht und Herzerkrankungen in Verbindung. In Betracht dieser Gemeinsamkeit haben die Forscher des Taipei Medical University Hospital entdeckt, dass Veränderungen in den Blutgefäßen das Risiko für plötzlichen Hörverlust und Schlafapnoe erhöhen, genau wie Fettleibigkeit und Herzerkrankungen.

Die Ergebnisse wurden im Archives of Otolaryngology-Head & Neck Surgery veröffentlicht. Laut der Forscher leiden Menschen mit Hörsturz zu einer Wahrscheinlichkeit von 48 Prozent auch an Schlafapnoe. Dies stellt laut der Forscher eine deutliche Verbindung dar.

Schlafapnoe kann behandelt werden. Hörsturz auch, wenn sofort nach dem Auftreten ein Fachmann aufgesucht wird.

Quelle: www.presstv.com  und www.healthysleep.com

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