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Schlechtes Hören zwingt Lehrerinnen in den vorzeitigen Ruhestand

Rund die Hälfte aller schwedischen Lehrerinnen leiden an Schwerhörigkeit und/oder Tinnitus. Somit lässt sich jeder dritte vorzeitige Ruhestand direkt auf Probleme mit dem Gehör zurückführen. Nur eine Minderheit der Betroffenen wird mit Hörgeräten behandelt.

Schlechtes Hören zwingt Lehrerinnen in den vorzeitigen Ruhestand

Eine signifikante Minderheit schwedischer Schullehrerinnen hat mit Hörproblemen zu kämpfen. Eine im Jahresbericht des schwedischen Schwerhörigenbundes, HRF, veröffentlichte Studie zeigte, dass bei einem Drittel der Lehrerinnen, die ihren Beruf aufgeben mussten, das Gehör die Hauptursache für den frühen Rückzug war.

An der Studie nahmen 800 vorzeitig pensionierte Lehrerinnen teil.

Über 40 Prozent der Frauen sagten, dass sie die Schüler während des Unterrichts oder Kollegen auf Schulkonferenzen oft kaum oder gar nicht verstehen konnten.

Trotz der häufigen Hörprobleme trugen rund 80 Prozent der betroffenen Frauen keine Hörgeräte.

Quelle: Hörselsskadades Riksförbund (HRF), 'Det går väl ganska bra? - om hörselskadades situation i Sverige', Jahresbericht 2006.

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