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09 Januar 2007

Schwerhörigkeit wirkt sich auf Jobsuche aus

Hörgeschädigten erlangen schwerer berufliche Sicherheit im Vergleich zu Menschen mit normalem Gehör. Die Arbeitslosenzahl ist bei der hörgeschädigten Bevölkerung vier Mal größer als bei der Allgemeinbevölkerung.

Für Arbeitnehmer stellen Hörminderungen eine echte Herausforderung dar, so eine Studie des “Royal National Institute for the Deaf“ an der 870 Hörgeschädigte Briten teilnahmen.

Die Studie ergab, dass 63 Prozent der hörgeschädigten Bevölkerung in einem Arbeitsverhältnis beschäftigt war, im Vergleich zu 75 Prozent der Allgemeinbevölkerung.

Jeder fünfte Hörgeschädigte (20 Prozent) war arbeitslos und auf der Suche nach einem Job, während das auf nur jeden Zwanzigsten (5 Prozent) in der Allgemeinbevölkerung zutraf - das ist eine Arbeitslosenzahl unter Hörgeschädigten, die vier Mal so groß ist wie in der Allgemeinbevölkerung.

Andere Haltung gefragt

Viele Hörgeschädigte erleben Vorurteile und fehlendes Verständnis als hauptsächliche Barriere, die sie daran hindert, ihre Arbeit besser auszuführen bzw. eine Festanstellung zu erlangen.

Rund 60 Prozent der Studienteilnehmer erklärten, die Haltung des Arbeitgebers sei eines der größten Hindernisse für eine erfolgreiche Jobsuche.

55 Prozent fühlten sich wegen ihrer Hörschwierigkeiten am Arbeitsplatz isoliert. Rund 30 Prozent haben Erfahrungen mit Mobbing durch Kollegen.

Quelle: 'Opportunity blocked', RNID, November 2006.

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