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04 Juni 2010

Sozioökonomischer Status beeinflusst Risiko für Hörprobleme

Eine schwedische Untersuchung hat gezeigt, dass Hörprobleme mit dem sozioökonomischen Status in Verbindung stehen.

Sozioökonomischer Status beeinflusst Risiko für Hörprobleme

Das Vorkommen von Schwerhörigkeit wächst mit dem Alter. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, an Hörproblemen zu leiden, unter Männern, sowie Menschen mit niedrigerem sozioökonomischen Status (Vergleich zu anderen in Bezug auf Einkommen, Ausbildung, und Beschäftigung) größer. Auch mit höherer Lärmbelastung am Arbeitsplatz steigt das Risiko an Hörproblemen zu leiden. Dies sind die Ergebnisse einer schwedischen Untersuchung, die außerdem ans Licht brachte, dass schwere Hörschädigungen sowohl bei Männern, als auch bei Frauen schon vor dem 40. Lebensjahr auftreten, wenn diese viel Lärm am Arbeitsplatz ausgesetzt sind.

Viele haben Hörprobleme

Die Untersuchung zeigt einige erschreckende Zahlen auf. 31 Prozent der arbeitenden Bevölkerung und 36 Prozent der Arbeitslosen sind schwerhörig. Weltweit wird angenommen, dass jeder Sechste an einer merkbaren Schwerhörigkeit leidet. In der schwedischen Untersuchung wird nicht zwischen Tinnitus und Schwerhörigkeit unterschieden. Es ist damit unklar, wie viele der Menschen mit Hörproblemen an einer Schwerhörigkeit und wie viele an Tinnitus leiden. Die angegebenen Prozentzahlen sind die Summe aus beiden Leiden.

Die Untersuchung

18.734 wurden zur Teilnahme an der Befragung aufgefordert. 11.441 gingen der Aufforderung nach. 9.756 beantworteten die Fragen der Gruppe der Arbeitstätigen und 1.685 repräsentierten die Gruppe der Arbeitslosen. Die Resultate wurden in PubMed veröffentlicht. Ziel der Studie war es, die Verteilung von Schwerhörigkeit unter der arbeitenden sowie der arbeitslosen Bevölkerung zu erforschen und auf die Faktoren Alter, Geschlecht, sozioökonomischer Status und Lärmbelastung hin zu untersuchen.

Quelle: www.pubmed.gov

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