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04 Juni 2015

Tinnitus und Hörverlust erhöhen das Risiko für Verletzungen am Arbeitsplatz

Arbeitnehmer mit Tinnitus oder Hörverlust haben ein 25% höheres Risiko, sich bei der Arbeit zu verletzen.

Tinnitus und Hörverlust erhöhen das Risiko für Verletzungen am Arbeitsplatz

Arbeitnehmer die schon mal Tinnitus (Ohrgeräusche) erlebt und gleichzeitig einen hochfrequenten Hörverlust haben, haben öfter Arbeitsunfälle als ihre Kollegen mit normalem Gehör. Das hat eine Studie von der Yale University in den USA ergeben.

Die Forscher analysierten die Daten von mehr als 9.900 Arbeitern, die 2003 bis 2008  in sechs Aluminiumfertigungsanlagen beschäftigt waren.

Das Risiko einer akuten Verletzung lag 25% höher bei den Arbeitnehmern mit Tinnitus und hochfrequenter Schwerhörigkeit, als bei ihren Kollegen ohne Hörbeeinträchtigung. Arbeitnehmer mit Tinnitus und Niederfrequenz-Hörverlust waren weniger gefährdet, erlitten aber auch oft geringere Verletzungen.

Hörtests und Gehörschutz

Arbeitnehmer, die in in lauter Arbeitsumgebung tätig sind wird daher empfohlen, ihr Gehör regelmäßig überprüfen zu lassen. Außerdem empfehlen die Forscher die Verwendung von geeignetem Gehörschutz.

Die Studie wurde im International Journal of Audiology veröffentlicht.

The study was published in the International Journal of Audiology.

Quelle:www.ncbi.nlm.nih.gov  undwww.safetyandhealthmagazine.com

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