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13 November 2013

Tinnitus und Hörverlust gefährden die Zukunft von Jugendlichen

Jeder fünfte Jugendliche hat ein permanentes Klingeln in den Ohren. Das hat eine Studie ergeben.

Tinnitus und Hörverlust gefährden die Zukunft von Jugendlichen

Viele Jugendliche werden durch übermäßig laute Geräusche in ihrem täglichen Leben umgeben. Sie gehen auf Konzerte, Festivals, Partys, etc. und sie hören oft zu laute Musik über Kopfhörer.

Laut einer Studie hat ein Fünftel der Schüler in den Oberstufen ein permanentes Klingeln in den Ohren, welches Folge von zu hoher Lärmbelastung ist.  Darüberhinaus haben drei von vier Befragten schon einmal temporären Tinnitus erlebt. Im Gegenzug dazu haben verwenden nur 5% Gehörschutz, wie zum Beispiel Ohrstöpsel.

Nur wenige Jugendliche schützen ihr Gehör vor lauten Geräuschen und lauter Musik. Wissenschaftler appellieren daher an die Eltern und wollen die Aufmerksamkeit auf Gehör und Lärm fördern.

Lästiger Tinnitus

Lärm kann dazu führen, dass viele Jugendliche ein Klingeln in den Ohren erleben. Die Jugendlichen riskieren eine dauerhafte Schädigung des Gehörs. Denn Tinnitus und Schwerhörigkeit sind eng miteinander verbunden.

Tinnitus kann sehr lästig sein und schwere Auswirkungen auf den Alltag der Betroffenen haben.
Es kann zu  Schlaf- und Konzentrationsstörungen kommen. Menschen mit Tinnitus leiden auch oft unter einer andauernden Angespanntheit.  Bei Jugendlichen kann das die Schulleistungen und damit auch die berufliche Zukunft erheblich beeinträchtigen.

Lärmquellen freiwillig aufsuchen

Neben lauten Konzerten, Partys und Festivals, riskieren viele Jugendliche eine Schwerhörigkeit aufgrund der häufigen Verwendung persönlicher Musikabspielgeräte. Übermäßig lauter Musikkonsum über Kopfhörer kann Tinnitus und Schwerhörigkeit verursachen.

Den Eltern wird nahegelegt, auf den Musikkonsum ihrer Kinder und  die Lautstärke zu achten. Außerdem sollten Sie ihren Kindern die Verwendung von Gehörschutz nahelegen.

Über die Studie

Die Studie wurde von Forschern von der Universität Antwerpen in Belgien durchgeführt. Sie wurde in der Zeitschrift " PLUS ONE ' veröffentlicht. 4.000 flämischen Studenten nahmen teil und wurden zu den Themen Tinnitus, Lärmbelastung, Musikkonsum und Gehörschutz befragt.

Quelle:www.reuters.com

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