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27 Juli 2012

Unbehandelte Diabetes steigert Risiko für Hörverlust

Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass eine unbehandelte Diabetes bei Frauen auch eine größere Wahrscheinlichkeit für Schwerhörigkeit mit sich bringt.

Unbehandelte Diabetes steigert Risiko für Hörverlust

Der Blutzuckerspiegel sollte bei Diabetikern mit Medikamenten und entsprechender Ernährung behandelt werden. Unter anderem kann eine ausbleibende Behandlung auch die Wahrscheinlichkeit für Hörverlust steigern. Dies sind die Ergebnisse einer Forschungsstudie, durchgeführt von Dr. Derek J. Handzo vom Department of Otolaryngology-Head & Neck Surgery in Detroit, USA.

Er präsentierte seine Forschungsergebnisse zu einer Fachkonferenz in Miami Beach. Dr. Derek J. Handzo fand heraus, dass Frauen im Alter von 60 bis 75 Jahren mit Diabetes ein schlechtes Hörvermögen haben, wenn der Blutzuckerspiegel nicht mittels entsprechender Diät und Medikamenten unter Kontrolle gehalten wird. Die Frauen in gleichem Alter, die ihre Diabetes jedoch entsprechend behandelten, hatten keinerlei höhere Wahrscheinlichkeit für Schwerhörigkeit wie ihre Altersgenossinnen ohne Diabetes.

“Eine gewisser Grad an Hörverlust ist mit voranschreitendem Alter normal. Jedoch wird der Prozess bei Patienten mit Diabetes beschleunigt, besonders wenn der Blutzuckerspiegel nicht mit entsprechender Diät und Medikamenten unter Kontrolle gehalten wird”

Patientenakten zeigen Resultate

Patienten mit Diabetes wurden in zwei Gruppen eingeteilt. In die Gruppe, bei denen die Diabetes gut unter Kontrolle war und in die Gruppe mit weniger guten Blutzuckerspiegeln. Dabei wurden die Richtlinien der Amerikanischen Vereinigung für Diabetespatienten verwendet.

Die Forscher testeten das Reaktionsvermögen der Diabetiker auf hochfrequente Töne in Musik und Alarmen. Das Forscherteam fand heraus, dass besonders Frauen mit schlecht kontrolliertem Blutzuckerspiegel zu einer schwereren Schwerhörigkeit neigten, als andere Personen der Testgruppe.

Dr. Derek J. Handzo führte diese Untersuchung am Henry Ford Hospital in Detroit, USA, durch.

Er und sein Team werteten die Daten und Audiogramme von 990 Patienten aus. Die Personen wurden sowohl nach Geschlecht, als auch in Gruppen nach Behandlungsgrad der Diabetes eingeteilt.

Quelle: www.healthnewsdigest.com und www.digitaljournal.com

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