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03 April 2009

Viel zu laute Diskotheken

Dies klingt nach einem Vorurteil der älteren Generation. Es hat sich aber herausgestellt, dass Clubbesitzer in Dänemark wirklich nicht wissen, wo die gesetzliche Lautstärkebegrenzung liegt. Sie spielen deshalb ihre Musik viel zu laut. Die, die am meisten darunter leiden und der Gefahr ausgesetzt sind, ihr Gehör zu verlieren, sind die Angestellten.

Viel zu laute Diskotheken

Wer in Clubs unterwegs ist, kennt die Situation: Man versteht kein einziges Wort, weil die Musik zu laut ist. Keine Überraschung, laut einer dänischen Untersuchung hat sich gezeigt, dass in Diskotheken regelmäßig Lautstärkebegrenzungen überschritten werden. Die Musik wird viel zu laut gespielt.

In Dänemark gibt es Lautstärkeregulierungen zum Schutz der Angestellten, die Tag ein Tag aus in lauter Umgebung verbringen. Die Eigentümer sind für die Befolgung der Bestimmungen verantwortlich. Allerdings waren sich drei Manager von vier untersuchten dänischen Diskotheken dieser Begrenzung nicht bewusst. Sie wussten nicht, dass Angestellte keinem Lärm von über 85 Dezibel am Arbeitsplatz ausgesetzt werden dürfen. In jeder der fünf ausgewählten Diskotheken, die in Aarhus, der zweitgrößten Stadt des Landes, ausgesucht und getestet wurden, überstiegen die Lärmpegel die 100 Dezibel. Spitzenwerte von 119 Dezibel wurden sogar gemessen.

Hörschutz für die Angestellten

Wenn in Diskotheken Lautstärken von über 85 Dezibel gespielt werden, müssen die Angestellten Gehörschutz wie Ohrstöpsel tragen. Die Studie hatte aber ergeben, dass jeder zweite Diskothekenbesitzer sogar versäumt, seine Angestellten über die Gefahren von mangelndem Gehörschutz zu informieren.

Bei konstanten Lautstärken von über 85 Dezibel kann ein irreparabler Gehörschaden wie Tinnitus oder Schwerhörigkeit auftreten. Deshalb sollten Barkeeper und andere Angestellte in Diskotheken immer ihre Ohren schützen, denn die Lautstärken überschreiten diese festgelegte Grenze meinst um ein Vielfaches.

Quelle: Nyhedsbrevet 3F

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