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Vorurteile

Vorurteile über Hörgeschädigte.

Vorurteile

Leider gibt es immer noch viele Vorurteile, wenn es um Hörgeschädigte und Hörschäden geht. Hier einige Beispiele:

  • Fast alle Hörgeschädigten sind alte Menschen. Falsch! Rund die Hälfte aller Hörgeschädigten sind im berufsfähigen Alter oder junge Leute
  • Hörgeschädigte sind nicht so intelligent wie Normalhörende. Falsch! Es besteht kein Zusammenhang zwischen einem schlechten Gehör und der Intelligenz. Hörgeschädigte sind genauso intelligent wie alle anderen
  • Hörgeschädigte sind oftmals geistig krank. Falsch! Man ist nicht geistig krank, nur, weil man einen Hörverlust hat. Richtig ist, dass ein unbehandelter Hörschaden die Psyche beeinträchtigen kann
  • Schwerhörige hören nur, was sie hören möchten. Falsch! Ein Hörschaden bedeutet nicht, dass man selektiv hört. Die Hörfähigkeit ist von der Stärke und Art des Hörverlustes sowie dem akustischen Umfeld abhängig. Abhilfe leistet das Tragen eines Hörgerätes, es kann das normale Hörvermögen aber nicht wieder herstellen
  • Hörgeschädigte müssen lediglich ein Hörgerät tragen oder die Lautstärke höher drehen, um wieder richtig hören zu können. Falsch! So einfach ist das leider nicht. Hörgeräte sind zwar eine große Hilfe, sie stellen das normale Hörvermögen aber nicht wieder her

Im Rahmen einer Studie stellte das "Royal National Institute for Deaf People", RNID, in Großbritannien fest, dass 59 % aller Tauben und Schwerhörigen denken, Normalhörende halten sie für dumm.

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