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07 April 2015

WHO: 1,1 Milliarden Jugendliche und junge Erwachsene sind in der Gefahrenzone für Schwerhörigkeit

Laut der Weltgesundheitsorganisation laufen mehr als eine Milliarde Menschen Gefahr, ihr Gehör durch Musikkonsum zu schädigen.

WHO: 1,1 Milliarden Jugendliche und junge Erwachsene sind in der Gefahrenzone für Schwerhörigkeit

„Musikhören gehört zu den bevorzugten Alltagsbeschäftigungen vieler Jugendlicher. Das geht jedoch mit dem Risiko für Schwerhörigkeit einher. ", so Dr. Etienne Krug, WHO-Direktor für die Verletzungsvorbeugung.

Die Organisation schätzt in einem Bericht, dass fast 50% aller Menschen im Alter von 12 bis 35, die in den Industrieländern leben, einem gefährlich hohen Maß an Lärm aufgrund der Verwendung persönlicher Musikabspielgeräte ausgesetzt sind. Darüberhinaus seien weitere 40% potenziell schädlichen Lärmpegeln in Konzerthallen und Nachtclubs ausgesetzt.

Schäden sind bleibend

Eine Analyse aus den USA zeigt, dass sich das Vorkommen von Schwerhörigkeit bei Jugendlichen  zwischen 1994 und 2006 von 3,5% auf 5,3% erhöht hat. Die WHO erwartet, dass dieser Wert in den kommenden Jahren weiter ansteigt.

Dr. Etienne Krug, erklärt die irreversible Schädigung ihres Gehörs folgend:

"Sie sollten sich bewusst sein, dass ein Hörschaden nicht rückgängig gemacht werden kann. Mit einfachen Schutzvorkehrungen können Junge Menschen weiterhin Musik konsumieren ohne dabei das Gehör aufs Spiel zu setzen. ", so Krug.

Sicherer Musikkonsum

Die WHO definiert eine Lautstärke von über 85 Dezibel für acht Stunden oder 100 Dezibel für 15 Minuten als schädlich. Um das Risiko zu senken, empfiehlt die WHO, dass junge Menschen die Lautstärke der persönlichen Abspielgeräte herabdrehen und bei Konzertbesuchen Ohrstöpsel und andere Arten von Gehörschutz verwenden.

Darüberhinaus empfiehlt die WHO die persönlichen Abspielgeräte nicht länger als eine Stunde täglich zu verwenden. 

Lesen Sie hier den gesamten Bericht (englisch): 

Quelle:www.who.int/

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