28 September 2009

Altersschwerhörigkeitsgen gefunden

Ein umfassendes Forschungsprojekt hat nun dazu geführt, dass ein Gen, welches mit altersbedingtem Hörverlust in Verbindung steht, entdeckt wurde. Der nächste Schritt ist die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten.
Altersschwerhörigkeitsgen gefunden

Die erste große Genforschungsstudie zum Thema altersbedingter Hörverlust hat nun wichtige Ergebnisse ans Licht gebracht. Ein Team amerikanischer und belgischer Forscher glauben, ein Gen gefunden zu haben, das bei einer Mutation, für eine höhere Neigung zu altersbedingtem Hörverlust (Presbyakusis) führt.

Das Gen GRM7, verursacht eine Überempfindlichkeit gegenüber Glutamat, das als Nervenimpulstransmitter dient. Das kann zu einer Schädigung der Nervenzellen führen.

Die Studie war bis dato die größte ihrer Art. In acht Ländern Europas wurde dazu geforscht. Aktuell wird an der Entwicklung einer medikamentösen Versuchsreihe gearbeitet, die Aufschluss über Behandlungsmöglichkeiten bei Presbyakusis geben soll.

„Das Entdecken der Ursache für altersbezogene Schwerhörigkeit könnte neue Hoffnung auf eine mögliche Behandlungsmethode für Millionen von Betroffenen auf der ganzen Welt bringen“, so Matthew Huentelman, Mitglied des Forscherteams in einer Pressemitteilung des Transatlantischen Genforschungsinstituts (Transatlantic Genomics Research Institute) in Arizona, USA.

Quelle: www.tgen.org

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