28 Februar 2019

Am 03. März ist Welttag des Hörens: Testen auch Sie Ihr Gehör!

Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass sie eine Hörbeeinträchtigung haben. Die Empfehlung der WHO zum diesjährigen Welttag des Hörens lautet deshalb: Testen Sie Ihr Gehör! Im Rahmen der Veranstaltung veröffentlicht die WHO eine kostenlose App, mit der man sein Gehör untersuchen kann. Darüber hinaus wird die Veranstaltung am 06. März mit einer Debatte im Europäischen Parlament markiert.

Am 03. März organisiert die Weltgesundheits-organisation (WHO) alljährlich den Welttag des Hörens. Ziel der Veranstaltung ist es, weltweit auf Schwerhörigkeit und Taubheit aufmerksam zu machen und über Vorbeugung und Behandlungs-möglichkeiten zu informieren.

Zum diesjährigen Welttag des Hörens möchte die WHO deutlich machen, wie wichtig eine frühzeitige Erkennung und Behandlung von Schwerhörigkeit ist. Viele Menschen haben nämlich eine unentdeckte Hörbeeinträchtigung und es fällt ihnen oft gar nicht auf, dass ihnen manche Worte und Laute entgehen. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist ein Hörtest. Deshalb veröffentlicht die WHO am 03. März eine kostenlose App, mit der es allen möglich wird, ihr Gehör mithilfe ihres Smartphones zu testen.

Die WHO empfiehlt, dass alle Menschen ihr Gehör von Zeit zu Zeit überprüfen. Besonders wichtig ist dies für Personen, die ein höheres Risiko haben, eine Hörbeeinträchtigung zu erleiden. Zu dieser Gruppe gehören Erwachsene im Alter von über 50 Jahren, Menschen, die in einer lauten Umgebung arbeiten oder über einen längeren Zeitraum hinweg Musik mit hoher Lautstärke hören, sowie Menschen, die öfter Probleme mit ihren Ohren haben.

Debatte im Europäischen Parlament

Im Rahmen des Welttags des Hörens wird am 06. März eine Debatte im Europäischen Parlament in Brüssel abgehalten. Diese steht unter dem Motto „Schützen und testen Sie Ihr Gehör” und wird von dem slovenischen Abgeordneten Igor Šoltes moderiert.

Folgende Redner nehmen an der Debatte teil:

  • Dr Shelly Chadha, WHO: „Sicheres Hören und Früherkennung in allen Altern”.
  • Kim Ruberg, Hear-it AISBL: „Ökonomische Argumente für einen Hörtest”.
  • Mark Laureyns, AEA: „Wie Sie sich vergewissern, dass Ihr Gehörschutz sicher ist”.
  • Darja Pajk, EFHOH: „Soziale Aspekte bei der Früherkennung von Hörbeeinträchtigungen”.
  • Mladen Veršič, Zveza: „Die slovenische Kampagne zum Thema Hören”.

Die Debatte wird am 06. März zwischen 12.30 und 14.30 Uhr im Europäischen Parlament (Saal A1G-3) abgehalten.