25 Februar 2020

Am 3. März ist Welttag des Hörens: Hör nicht auf!

Weltweit leben viele Menschen mit einem unbehandelten Hörverlust und fühlen sich dadurch stark eingeschränkt. Deshalb steht die WHO-Kampagne zum diesjährigen Welttag des Hörens unter dem Motto „Ein Leben lang hören – Lassen Sie sich nicht von Ihrer Schwerhörigkeit bremsen”. Wie auch im letzten Jahr wird der Welttag des Hörens mit einer Debatte im Europäischen Parlament markiert.

Am dritten März ist Welttag des Hörens. Die Weltgesundheitsorganisation möchte mit diesem Aktionstag für vorbeugende Hörtests werben und Hörgesundheit weltweit fördern. Im Rahmen des Aktionstages finden vielerorts Veranstaltungen statt, die die Öffentlichkeit zu den Themen Schwerhörigkeit und Behandlungsmöglichkeiten bei Hörminderungen informieren sollen.

Heutzutage besteht eine klaffende Lücke zwischen der Anzahl der Menschen, die mit einer Hörminderung leben und denen, die mit Hörlösungen, wie Hörgeräten oder Hörimplantaten, versorgt sind. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO benutzen weltweit 83 % aller Schwerhörigen keine Hörgeräte, obwohl sie diese dringend benötigen.

Debatte im Europäischen Parlament

In Anlehnung an das Motto des Welttags des Hörens, wird am 04. März eine Debatte im Europäischen Parlament in Brüssel abgehalten. Diese wird von der griechischen Abgeordneten Maria Spyraki mit der Unterstützung des maltesischen Abgeordneten Alex Agius Saliba moderiert.

Folgende Redner stellen ihre Themen vor:

  • Dr. Shelly Chadha, WHO: „Ein Leben lang hören. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Hörverlust bremsen”.
  • Morten Buan, Vorstandsmitglied der EFHOH und Vorsteher des norwegischen Schwerhörigenbundes: „Zum Verhältnis von Schwerhörigkeit, Hörgesundheit und Aktivitätslevel. Erfahrungen aus Norwegen aus der Benutzerperspektive”.
  • Patrick D’Haese, Vorsitzender Hear-it: „Die Nutzung von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten im Verhältnis zu Partizipation, Depression und Stigma”.
  • Steffie Desart, Entwicklerin des Burnout Assessment Tools; Präventionsberaterin zu psychosozialen Aspekten, IDEWE: „Zu Burn-out und dem möglichen Zusammenhang zwischen Behinderungen, Schwerhörigkeit und Burn-out”.
  • Mark Laureyns, Vorsteher der AEA: „Studie zum Verhältnis von Schwerhörigkeit, Hörgesundheit und Pre-Burn-out-Symptomatik und allgemeiner Funktionalität”.

Die Debatte wird im Europäischen Parlament in Brüssel am Mittwoch, dem 04. März, zwischen 12.30 und 14.30 Uhr im Raum JAN 2Q2 stattfinden.

Auf unserer Internetseite hear-it.org können Sie an diesem Tag die Debatte ab 12.30 Uhr im Live-Stream verfolgen.

Der Welttag des Hörens in Ihrer Nähe – Machen Sie mit!

In Deutschland rundet sich der Welttag des Hörens dieses Jahr zum zehnten Mal. Aus diesem feierlichen Anlass sammeln die WHO, der BVHI und die EHIMA unter dem Motto „Hör nicht auf!” wichtige Botschaften für alle Altersklassen und gesellschaftlichen Gruppen:

  • Hör nicht auf, das zu tun, was du liebst!
  • Hör nicht auf, Karriere zu machen!
  • Hör nicht auf, dich sicher im Straßenverkehr zu bewegen!
  • Hör nicht auf, deine Stadt zu hören!
  • Hör nicht auf, aktiv zu sein!

Im letzten Jahr wurde aus der deutschen eine deutschsprachige Kampagne und Deutschland, Österreich und die Schweiz begehen somit gemeinsam den Welttag des Hörens. Sie wollen mehr über den Welttag des Hörens wissen? Finden Sie mehr Information unter www.welttag-des-hoerens.de.

 

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