Autoimmunerkrankung des Innenohrs

Eine Autoimmunerkrankung des Innenohrs (AIED) äussert sich durch fortschreitenden Hörverlust und/oder Schwindel, verursacht durch den Angriff von Antikörpern oder Immunzellen auf das Ohr.

Autoimmunerkrankung des Innenohrs - AIED - ist eine seltene Erkrankung, die als Ursache wahrscheinlich nur bei einem Prozent aller Fälle von Hörschäden oder Schwindel in Frage kommt.

Normalerweise führt die Krankheit zu einer Herabsetzung der Hörfähigkeit und einem gleichzeitig auftretenden Tinnitus innerhalb eines Zeitraums von wenigen Monaten. Dabei kann die Erkrankung bilateral, d.h. auf beiden Ohrenhälften, auftreten. Autoimmunerkrankung des Innenohrs - AIED - kommt gehäuft bei Personen mit Morbus Meniere vor (6-16 Prozent).

Die Diagnose wird normalerweise auf Grundlage der Krankengeschichte, der ärztlichen Untersuchungen, Bluttests, Hörtests und vestibularen Untersuchungen gestellt. Es gibt noch keine gesonderten Tests zur Diagnose von Autoimmunerkrankung des Innenohrs - AIED.

Behandlung von Autoimmunerkrankung des Innenohrs

Zur Behandlung von Autoimmunerkrankung des Innenohrs - AIED stehen Cortisonpräparate, Cotoxan oder Plasmapherese zur Verfügung. Ausserdem können Hörgeräte verwendet werden.