06 Oktober 2009

Beschützen Sie den Hörsinn Ihres ungeborenen Kindes

Das Ohr ist ein kompliziertes Organ, das bereits vor der Geburt ausgebildet wird. In dieser Phase ist der Hörsinn des Fötus besonders sensibel gegenüber einer Reihe von Faktoren. Hörverlust gehört deshalb auch zu den meistverbreiteten Geburtsfehlern. 3 bis 4 von 1.000 Neugeborenen haben eine Beeinträchtigung des Hörsinns. Nur die Hälfte davon ist genetisch bedingt.

Das Ohr ist ein kompliziertes Organ, das bereits vor der Geburt ausgebildet wird. In dieser Phase ist der Hörsinn des Fötus besonders sensibel gegenüber einer Reihe von Faktoren. Hörverlust gehört deshalb auch zu den meistverbreiteten Geburtsfehlern. 3 bis 4 von 1.000 Neugeborenen haben eine Beeinträchtigung des Hörsinns. Nur die Hälfte davon ist genetisch bedingt.

Werdende Mütter können selbst eine Reihe von Vorkehrungen treffen, um das Risiko der nicht genetisch bedingten Ursachen für Hörverlust zu senken:

  • Häufiges Händewaschen schützt vor Infektion mit dem Cytomegalovirus, einer weiterverbreiteten Herpesinfektion. Wird dieser Virus innerhalb der ersten drei Monate der Schwangerschaft von der Mutter an das Kind weiter gegeben, kann dies zu Schwerhörigkeit führen.
  • Finger weg von der Zigarette: Rauchen kann die Ausbildung der Cochlea beeinträchtigen.
  • Wer Lärm umgeht, schützt die Ohren des Kindes, denn bereits vor der Geburt ist der Hörsinn des Ungeborenen lärmempfindlich.

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