18 Mai 2006

Die meisten Schwindelanfälle stehen in Verbindung mit Hörproblemen

Drei von vier Schwindelanfällen werden mit Hörleiden in Verbindung gebracht.

Schätzungsweise 2 Prozent der Allgemeinbevölkerung leiden an Schwindelzuständen. 75 Prozent davon leiden auch an Hörproblemen. Das ist das Ergebnis vom “Wissenschaftlichen Kongress über Schwindel, Perlgeschwulste und Ohrentzündungen” gehalten von Gaes sowie der Spanischen HNO-Vereinigung und Nacken- und Kopfpathologie

Menschen, die an Schwindel leiden, empfinden ein Gefühl der Bewegung, das nicht existiert, und/oder andere häufig damit verbundene Symptome wie Hörverlust, Ohrensausen, Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen und Übelkeit.

Bei Älteren häufig

Schwindel kommt mit ganzen 30 Prozent am häufigsten bei Älteren vor. Unter jungen Erwachsenen liegt die Häufigkeit bei 2 Prozent, so Dr. Gonzalo Corvera, chirurgischer HNO-Spezialist und Gründer der Mexikanischen Gesellschaft für Otologie und Otoneurologie.

Eine Reihe verschiedener Faktoren verursachen Schwindel, darunter Krankheiten des Vestibulapparats, d.h. dem Sitz des Gleichgewichtsorgans im Ohr, Entzündungen des Mittel- und Innenohrs, Kopftraumata, Viren, Medikamente und fehlende Durchblutung. “Wegen der Nähe des Vestibulapparats zur Schnecke im Innenohr ist es sehr gewöhnlich, dass das Gehör beeinträchtigt ist,” ergänzt Dr. Corvera.

Das Gehör testen lassen

Schwindelanfälle machen 5 Prozent aller Arztbesuche aus, so Dr. Nicolás Pérez von der Universitätsklinik Navarra. Daher wird empfohlen, dass das Gehör bei Schwindelpatienten getestet wird, weil drei von vier Schwindelanfälle auf Hörprobleme zurückzuführen sind.

Quelle: MedicinaTV.com

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