01 September 2003

Früherkennung von Hörverlust bei Kindern

Das spanische Gesundheits- und Verbraucherministerium hat in Zusammenarbeit mit den autonomen Regionen die Grundlage für ein Programm zur Früherkennung von Hörverlust bei Kindern ins Leben gerufen.

Ziel ist es, Hörverlust bei Kindern so früh wie möglich zu erkennen und vorzubeugen und während der ersten Lebensmonate eine angemessene Behandlung zu gewährleisten. Am 11. April 2003 wurde der Plan der "Comisión de Salud Pública del Consejo Interterritorial del Sistema Nacional de Salud (Kommission für öffentliche Gesundheit des interterritorialen Rats des nationalen Gesundheitssystems) vorgelegt.

In Spanien wird Hörverlust bei Kindern normalerweise im Alter zwischen 6 Monaten und zwei Jahren diagnostiziert. Für das einzelne Kind ist der Unterschied von 18 Monaten entscheidend. Je später ein Hörverlust entdeckt wird, desto größer ist der Negativ-Effekt auf Spracherlernung, Gedächtnis, Lernfähigkeit und Persönlichkeit.

Es wird geschätzt, dass fünf von 1000 spanischen Kindern an einem mehr oder weniger ausgeprägten Hörverlust leiden, das heißt, die Rate der hörgeschädigten Neugeborenen liegt bei 0,5 Prozent. Diese Zahl ist hoch, wenn man sie mit dem Vorkommen von hörgeschädigten Babys auf der Welt vergleicht, das bei 0,1-0,3 Prozent liegt. In Spanien gibt es zwei Hauptgründe für Hörverlust bei Kindern. Bei einem Viertel der Fälle ist er erblich bedingt. Die andere Hälfte wird durch Risikofaktoren während der Schwangerschaft wie ototoxische Medizin, Antibiotika, Lärm und Alkohol ausgelöst.

Quellen: Salud y Discapacidad (http://salud.discapnet.es/) und Ministerio de Sanidad y Consumo (www.msc.es)

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