12 Dezember 2007

Hörverlust - Ein unbeabsichtigtes Weihnachtsgeschenk

Spielsachen sind die Nummer eins auf den Wunschzetteln von Kindern. Aber bevor Sie diesen Wünschen nachkommen, sollten Sie herausfinden, wie laut die Spielsachen sind. Die Läutstärke, die manches Spielzeug verursacht, kommt dem, eines abhebenden Flugzeuges gleich. Das kann das Gehör Ihres Kindes dauerhaft schädigen.
Hörverlust - Ein unbeabsichtigtes Weihnachtsgeschenk

Um Ihr Kind zu schützen, sollten Sie sich die Spielsachen genau anhören, bevor sie schön verpackt unter dem Weihnachtsbaum landen. Der Lärm, der von Spielsachen ausgeht, kann zerstörend für das empfindliche Gehör kleiner Jungen sowie Mädchen sein.

Einige Babyspielsachen wie Rasseln, oder Musikinstrumente, Abspielgeräte und Spielzeugpistolen sind gefährlich laut und sollten Wort wörtlich nicht in die Reichweite unachtsamer Benutzer gelangen.

In den Händen eines Erwachsenen. kann solch ein Spielzeug laut aber harmlos wirken, da Erwachsene die Spielsachen am ausgestreckten Arm halten. Bendenken sie aber, dass ein Neugeborenes viel kürzere Arme hat, und dass auch der Hörsinn noch nicht völlig ausgeprägt und demnach sehr empfindlich ist - besonders wenn das lärmende Spielzeug direkt an das Ohr gehalten wird. Dies kann ernsthafte Folgen für das Kind haben - ein Leben lang.

Laut wie eine Bohrmaschine

Hier sind einige Beispiele für Spielsachen, die den Hörsinn von Kindern gefährden:

  • Bei Spielzeugen, die die Stimme verstärken, wurden Lärmlegel von bis zu 135 Dezibel gemessen. (vergleichbar mit einem abhebenden Flugzeug)
  • Kinder-Musikinstrumente, wie zum Beispiel Gitarren, Trommeln, Hörner und ähnliche erreichen Lautstärken von bis zu 120 Dezibel.
  • Bestimmte Rasseln und quietschende Spielsachen wurden ebenfalls getestet. Es wurden Lautstärken von bis zu 110 Dezibel gemessen. Dies entspricht einer Bohrmaschine im Kinderzimmer.

Kinder sind sich der Konsequenzen lauter Spielsachen nicht bewusst. Es ist die Aufgabe der Eltern, die Lärmbelastung im Kinderzimmer niedrig zu halten, um den Hörsinn des Kindes zu schützen.

Quelle: The U.S. League for the Hard of Hearing

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