Genetischer Hörverlust

Viele Formen von Hörverlust sind vererbbar und durch eine Mutation in den Genen verursacht, die sich auf die Entwicklung und Funktionsweise des Ohres auswirkt. Genforschung führt laufend zu neuen Entdeckungen und Kenntnissen in diesem Feld.

Beispiele für diese vererbliche Form des Gehörverlusts sind das Pendred-Syndrom, das Usher's-Syndrom, und Otosklerose.

Überall auf der Welt arbeiten Forscher daran, diese Mutationen samt ihrer Folgen ausfindig zu machen. Dabei werden immer wieder neue Kenntnisse erlangt. Andere Wissenschaftler beschäftigen sich mit Therapiemöglichkeiten die auf Genforschung basieren. Möglicherweise könnten so in Kombination mit der Stammzellforschung neue zukünftige Behandlungsmethoden gefunden werden.

Genetische Mutationen können einen Verlust des Gehörsinns auf verschiedener Art verursachen. Eine Mutation in den Sinneszellen des Innenohres, welche eine ausschlaggebende Rolle für das Hörvermögen eines Menschen haben, kann dazu führen, dass die Haarzellen nicht auf normale Weise funktionieren. Das kann den Verlust des Gehörsinns zur Folge haben.

Außerdem können genetische Anormalitäten eine Deformation des Innenohres bedingen, worauf der Gehörsinn ebenfalls innerhalb der ersten Lebensjahre irreparabel beeinträchtigt wird oder von Geburt an eine Taubheit ausgeprägt ist. (Pendred-Syndrom)

Genetische Faktoren können Menschen auch mehr anfällig für Hörverlust machen. Sie können die Sensibilität gegenüber Lärm, Entzündungen und anderen Einflüssen steigern.